All has been quiet on the blogging front – again. No loss of interest, but just life being full and a lack of conviction that I have anything useful to say about anything. I might have commented on Mark Thompson's appointment in the USA or developments in Syria or the usual preoccupations of the Church of England or Robin van Persie's move to Manchester United or Bruce Cockburn's gig coming up in Selby on 6 September or several other matters. Even the post-Olympics funny stuff might have got a look in if I could have been bothered. I thought of reviewing a book I was sent over a year ago, but, having read it, a review would have been unkind, so I decided not to do it.

Feeble-hearted, I know.

But, then, last weekend our house got burgled and the culprit (who has been very clearly caught on CCTV) nicked my computer and my car. So far neither have been found. So, the first week of holiday has been taken up with police and the sheer hassle of trying to recover data. I'll come back later to the conundrum that really takes the pip.

Anyway, the burglary and it's associated inconveniences account for the 'loss' element of the title. The local newspaper did a piece in which I apparently 'condemned' as 'sick' the burglar. Just for the record: I didn't condemn anyone; I only said I 'felt sick' when I saw what had happened. But, the paper does a good job exposing such crimes.

So, before leaving home today for a break away (in a place where I am assured there is very poor mobile reception and no Internet connection… a bit like a planet without air), I noticed Samira Ahmed's Guardian article about the learning of German in the light of yesterday's A Level results. She highlights the very concerns I have been banging on about here for the last few years – that language learning (not 'teaching' – that's a different matter) in England is so poor and given such a low priority that our young people will eventually find themselves culturally impoverished, professionally disadvantaged and intellectually weakened by their monolingualism. As Ahmed points out, we Brits are missing a trick with German and Germany – but we will only really notice the cost in twenty or thirty years time.

So, here I am. In Liverpool watching our two year old grandson grow before my eyes. He and his mum are coming on holiday with us. And when we get back at the end of next week we will see Liverpool hammer Manchester City at Anfield before heading home. The new season begins, my fantasy league team is ready, optimism is high. And holiday will see me get stuck into four Patrick Gale novels before I tackle Hilary Mantel's Bring Up The Bodies.

And my query? My iPad was synced to my computer. The computer has been stolen. If I now try to sync my iPad to my new computer, it will only do it by erasing anything on the iPad that isn't on iCloud or wasn't bought from iTunes. Is it possible to sync what I have on my iPad onto my new computer (iMac) – so that I won't lose my apps, downloaded music and everything in iBooks? Or am I stuffed?

Konferenz: Möglichkeiten der mittleren Leitungsebene, Berlin, 17 Februar 2011

Führung, Management und Inspiration

Es fängt mit Kenny Dalglish – King Kenny – an. Anfang dieses Jahres war der FC Liverpool in einer furchtbaren Lage: nur vier Punkte trennten ihn von einem Abstiegsplatz der englischen Fußball Premier League.

Ich komme ursprünglich aus Liverpool; mein älterer Sohn, seine Frau und mein Enkel wohnen in Liverpool; meine Eltern haben nie woanders als in Liverpool gelebt; mein Bruder wohnt in Anfield, ganz in der Nähe vom Fußballstadion. Liverpool ist meine Heimat. Mein Blut hat die Vereinsfarbe des FC Liverpool. Die Beatles spielen jeden Tag in meinem Kopf. Ich heiße Nick und ich bin ein Liverholiker.

Zwischen 1962 und 2005 war der FC Liverpool sehr erfolgreich. Dann, im Sommer letzten Jahres verließ der Trainer Rafa Benitez den Club. Die vergangene Saison beendeten sie auf dem siebten Platz. Und das geht eigentlich nicht! Auf den Spanier Benitez folgte ein Engländer als Trainer – Roy Hodgson. Hodgson hatte in den vergangenen drei Jahren mit dem FC Fulham einen gewissen Erfolg erzielt. Er war darin erfolgreich, das Beste aus einigen mittelmäßigen Spielern heraus zu holen.

Sechs Monate war er Trainer des FC Liverpool,  und die Fans wurden immer deprimierter. Wir waren nicht daran gewöhnt, so deprimiert zu sein: Fast jede Woche hat Liverpool verloren. Bisher gute Fußballspieler spielten wie Anfänger. Und das Schlimmste? Die Fans von Manchester United lachten über uns. Und das geht gar nicht!

Dann kam der Heiland. Kenny Dalglish war einer der größten Fussballspieler Großbritanniens in den letzten vierzig Jahren. Er spielte beim FC Liverpool und wurde schließlich einer der erfolgreichsten Trainer des Clubs. Aber nach der Katastrophe von Hillsborough (95 Fans sind während eines Pokalspiels ums Leben gekommen) ist er 1991 zurückgetreten. In den folgenden zwanzig Jahren wollte er zurück nach Liverpool kommen, aber er ist nie gebeten worden, seinen Job als Trainer fortzusetzen.

Aber seit zwei Monaten ist Kenny Dalglish wieder der Trainer des FC Liverpool. Und jetzt – endlich – spielen unsere Fußballspieler wieder mit Stolz, mit Energie, und mit Spass.

Warum? Was ist der Unterschied zwischen Roy Hodgson und King Kenny? Sie haben dieselben Spieler. Aber etwas hat sich verändert. Die einfachste Antwort lautet: Die Mannschaft hat ihr Selbstvertrauen – ihre Zuversicht – wiederentdeckt.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie sind alle in der mittleren Leitungsebene der Kirche beschäftigt, das heißt, Sie haben als Pröpste oder Superintendenten Verantwortung für eine Reihe von Gemeinden oder ganze Kirchenkreise. Und Sie werden das sicherlich auch kennen: Manche Gemeinden pulsieren vor Leben, während andere eher vor sich hin dümpeln. Woran liegt das?

Meiner Meinung nach hat die Erfahrung des FC Liverpool in den letzten zwei Jahren etwas mit dem  Unterschied zwischen Führung und Management zu tun. Management bedeutet, dass wir die Ressourcen verwalten, die uns zur Verfügung gestellt worden sind. Führung ist aber ein anderes Phänomen. Management hat mit Verwaltung zu tun; Führung aber hat mit Inspiration zu tun. Und das bringt uns zur Arbeit der Kirche und zum Pfarrdienst.

Ich bin Bischof in der Kirche von England. Momentan bin ich der Bischof von Croydon in Süd-London (der Diözese von Southwark); bald aber werde ich Bischof von Bradford in Nordengland. Vorher (von 1991 bis 2003) war ich Pfarrer, gleichzeitig Area Dean in Leicestershire und dann Archdeacon of Lambeth in der Diözese von Southwark – verschiedene Ämter in der mittleren Leitungsebene einer Diözese.

Der Area Dean ist einem deutschen Superintendenten oder Propst vergleichbar: Er ist ein Pfarrer, der für eine Gruppe von Pfarrern und Gemeinden verantwortlich ist. Er ist Vorsitzender der Deanery Synode und er bringt – normalerweise monatlich – die Geistlichen in seinem Dekanat (Deanery) zusammen. Es gibt Area Deans, die nur das notwendige Minimum unternehmen, um die Gemeinden in einer gemeinsamen Mission zusammenzuhalten. Es kann auch geschehen, dass Area Deans beklagen, dass sie keine Autorität haben – oder dass die Arbeit nicht sehr interessant ist. Sie beklagen, dass die Synodenmitglieder nicht immer die lebhaftesten Menschen sind. Es gibt Area Deans, die nicht unbedingt hochmotiviert sind, trotz der Tatsache, dass sie vom Bischof bevollmächtigt werden, kreativ zu sein.

Der Archdeacon arbeitet mit dem Bischof zusammen. Er ist dafür verantwortlich, die Gemeinden über Finanzfragen, Dienstrecht, Kirchengebäude und andere sehr interessante Sachen zu beraten. Es gibt Archdeacons, die nicht sehr kreativ sind – die sich nur dafür interessieren, dass alles in Ordnung bleibt und alles leise und gelassen läuft.

Diese Beispiele machen deutlich, dass es möglich ist, nur Manager zu sein und das Leben der Kirche zu verwalten. Diese Arbeit ist wichtig, aber es genügt nicht.

Ich war Area Dean und Archdeacon. Ich bin Area Bischof in Croydon. Ich werde Diözesan-Bischof in Bradford sein! Dass heisst, ich kenne die verschiedenen Ebenen des Kirchendienstes und der Kirchenführung aus eigener Erfahrung. Und ich bin immer unzufrieden, wenn ich höre, dass es auf der mittleren Leitungsebene keine kreativen Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Es kommt darauf an, wie man die Möglichkeiten sieht, versteht, gestaltet und ausbeutet. Dass heißt: Es hängt davon ab, wer der Leiter/Leader ist, was für eine Persönlichkeit er oder sie hat, und wie er/sie die Möglichkeiten entgegenkommt. Persönlichkeiten kann man schwerlich verändern, aber wir können über die Rahmenbedingungen nachdenken: Wie können wir Situationen schaffen, in denen Herausforderungen spannend und lust-voll erscheinen? Und wie können wir vermeiden, dass wir uns verausgaben, ohne dass sich etwas Wesentliches ändert?

Aber es gibt auch gute Beispiele. Als ich Archdeacon von Lambeth war, wurde mir klar, dass es zwei Wege gibt, seine Arbeit zu tun und die Gemeinden und Pfarrer zu unterstützen. Der eine Weg besteht darin, in jeder Situation zu fragen: „Was erlauben mir die Vorschriften und Regeln in diesem Fall?“ Der andere Weg besteht darin zu fragen: „Was will ich hier erreichen, zu welchem Ziel will ich kommen und wie kann ich die Vorschriften und Regeln so nutzen, dass ich dieses Ziel erreiche?“ Gute Leiterschaft beinhaltet die Konzentration auf das Ziel und fragt, wie man es am besten erreichen kann; schlechte Leiterschaft sieht nur die Grenzen und Beschränkungen. Gute Leiterschaft ist spannender – und macht mehr Spaß.

Es ist gut möglich, dass wir denken, wir führen, wenn wir in Wirklichkeit nur verwalten – und keine Risiken eingehen. Es ist immer einfacher, nichts aufzurühren und nichts zu verändern – irgendwie alles bequem oder ‚bekannt‘ zu erhalten; aber, wenn wir eine Vision haben, wie etwas anders gestaltet werden könnte, dann müssen wir bereit sein, Risiken einzugehen und zu wagen, dass alles kaputt geht. Management (von Menschen, Finanzen und Dingen) ist wichtig; aber inspirierte Führung verlangt mehr als Verwaltung.

Ich möchte im Folgenden darüber nachdenken, wie man auf der mittleren Ebene der Kirche besser führen kann. Wie können wir so führen, dass die Menschen inspiriert werden, dass sie eine Vision erkennen und bereit sind, dafür etwas zu opfern? Und wie können die Leiter selbst so motiviert werden, dass sie sich erfüllt und nicht überfordert fühlen? Wie können wir das Selbst- und Gottvertrauen gewinnen, dass wir brauchen, um unsere Gemeinde so zu ermutigen, dass wir gemeinsam aufbrechen – an einen Ort, wo sich die Welt ausserhalb der Kirche für die Botschaft und das Leben der Kirche neu interessiert?

Und warum stelle ich jetzt diese Fragen? Aus zwei Gründen: Erstens, weil manche ‚Oberkirchenräte‘ (in der mittleren Leitungsebene) in der Kirche von England frustriert sind – von sich selbst, weil sie sich nicht dazu fähig fühlen, den Dienst anders zu tun –ihr Rollenbild scheint ihnen tragisch eingeschränkt; und zweitens, weil die Erfahrung des FC Liverpool in meinem Kopf herumgeistert und meiner Meinung nach genau den Unterschied zwischen Management und Führung illustriert.

Roy Hodgson ist ein guter Mensch und ein guter Fußballtrainer – aber es scheint, dass er seine Spieler nicht so inspirieren konnte, auch nur 50% ihrer Leistung zu erbringen… sie hatten ihr Selbstvertrauen verloren, weil sie nicht verstanden, wie sie miteinander spielen sollten. Aber King Kenny hat dieselben Spieler so inspiriert, dass sie jetzt mit Stolz, Selbstvertrauen und Spass spielen. Wir – die Fans – lächeln schon wieder… die Spieler auch. Ohne Inspiration wird man niemanden erfolgreich führen können – auf welcher Ebene einer Institution oder Gemeinschaft auch immer. Und Inspiration kommt nicht durch das Erlernen einer Technik; sie kommt von einer Person, die selbst inspiriert ist und die selbst inspiriert.

Vor drei Jahren bin ich zu einer ‚Future Leadership‘ Konferenz in Lambeth Palace eingeladen worden. Während des Abendessens hatte der Erzbischof von Canterbury Gelegenheit, etwas von seinem Verständnis des Begriffs ‚leadership‘ zu erklären. Typisch Rowan Williams: Er sagte, ‚Ich möchte erklären, um was es bei ‚leadership‘ nicht geht. Erstens, ‚leadership‘ geht nicht um größere Lautstärke (amplification); das heißt, laut und klar nur das auszusprechen, was bestimmte Menschen hören wollen! Zweitens, bei ‚leadership‘ geht es nicht um Macht/Kontrolle/Herrschaft (control); das heißt, es geht nicht darum, jemanden zu zwingen, mit mir zu gehen. Drittens, bei ‚leadership‘ geht nicht um Heldentum (heroism); das heißt, es geht nicht um eine Fantasie oder Drama. Er führte das noch weiter aus und sagte, ‚‘leadership involves working out who answers which questions‘.

Meiner Meinung nach kann man etwas Positiveres zu diesem Begriff der Leadership/Leiterschaft sagen! Ich versuche jetzt nur kurz, drei Beobachtungen zusammenzufassen, die sich auf Englisch mit drei Worten angeben lassen, die auch mit demselben Buchstaben ‚C‘ anfangen: clarity, confidence and communication – Klarheit, Vertrauen und Kommunikation.

Inspirierende Führung fängt immer mit Klarheit an: denjenigen, die geführt werden, sowie denjenigen, die führen, müssen sich über folgendes klar sein:

  • die Aufgabe: Was machen wir und warum? Wohin gehen wir?
  • der Kontext: Wo, wann und von wem wird diese Aufgabe in Angriff genommen?
  • die bestimmten und unterschiedlichen Rollen der Teilnehmer: die Fähigkeiten, Kompetenzen und Autoritäten.
  • das Ziel der Aufgabe.

Und solche Klarheit verlangt Leiter, die klar erklären und artikulieren können, was sind die Visionen, die Aufgabe, und die Strategie. Die Vision heisst: Wohin gehen wir? Die Strategie heisst: Wie kommen wir dahin? Vision und Strategie sind beide erforderlich auf jeder Leitungsebene der Kirche, wo effektives Management und Leitung verlangt werden.

Inspirierende Führung verlangt Vertrauen. Die Nachfolger werden folgen, wenn sie auf den Leiter vertrauen. Und solches Vertrauen verlangt mehr als Wissen oder auch Zustimmung – es verlangt eine Inspiration, die tief in die Seele geht und die Phantasie reizt.

Aber Inspiration genügt nicht. Hervorragende und klare Kommunikation sind erforderlich. Wir müssen fähig sein, zuzuhören, furchtlos nachzudenken, und mutig zu führen. Es gibt in der Kirche zu viele Christen, die Angst vor dem Scheitern oder der Veränderung haben.

Im Matthäusevangelium 25:14-30 lesen wir etwas wirklich Wichtiges über die Erwartung Jesu an seine Nachfolger:

Es wird dann so sein wie bei dem Mann, der ins Ausland reisen wollte. Er rief alle seine Verwalter zusammen und beauftragte sie, während seiner Abwesenheit mit seinem Vermögen zu arbeiten. Dem einen gab er fünf Zentner Silberstücke, einem anderen zwei und dem dritten einen Zentner, jedem nach seinen Fähigkeiten. Danach reiste er ab.

Der Mann mit den fünf Zentnern Silberstücke war so erfolgreich bei seinen Geschäften, dass er die Summe verdoppeln konnte. Auch der die zwei Zentner bekommen hatte, verdiente zwei hinzu. Der dritte aber vergrub sein Geld an einem sicheren Ort.

Nach langer Zeit kehrte der Herr von seiner Reise zurück und forderte seine Verwalter auf, mit ihm abzurechnen.

Der Mann, der fünf Zentner Silbergeld erhalten hatte, brachte zehn Zentner. Er sagte: ›Herr, fünf Zentner hast du mir gegeben. Hier, ich habe fünf dazuverdient.‹ Da lobte ihn sein Herr: ›Du warst tüchtig und zuverlässig. In kleinen Dingen bist du treu gewesen, darum werde ich dir größere Aufgaben anvertrauen. Ich lade dich zu meinem Fest ein!‹

Danach kam der Mann mit den zwei Zentnern. Er berichtete: ›Herr, auch ich habe den Betrag verdoppeln können.‹ Da lobte ihn der Herr: ›Du warst tüchtig und zuverlässig. In kleinen Dingen bist du treu gewesen, darum werde ich dir größere Aufgaben anvertrauen. Ich lade dich zu meinem Fest ein!‹

Schließlich kam der mit dem einen Zentner Silberstücke und erklärte: ›Ich kenne dich als strengen Herrn und dachte: Du erntest, was andere gesät haben; du nimmst dir, was ich verdient habe. Aus Angst habe ich das Geld sicher aufbewahrt. Hier hast du es wieder zurück!‹ Zornig antwortete ihm darauf sein Herr: ›Auf dich ist kein Verlass, und faul bist du auch noch! Wenn du schon der Meinung bist, dass ich ernte, was andere gesät haben, und mir nehme, was du verdient hast, hättest du zumindest mein Vermögen bei einer Bank anlegen können! Dort hätte es wenigstens Zinsen gebracht! Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die fünf Zentner hatte!

Denn wer viel hat, der bekommt noch mehr dazu, ja, er wird mehr als genug haben! Wer aber nichts hat, dem wird selbst noch das Wenige, das er hat, genommen. Und jetzt werft diesen Nichtsnutz hinaus in die Finsternis, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt!‹«

Warum soll dieser Mann als ein ‚Nichtsnutz‘ bezeichnet werden? Er hat nichts verloren. Seinen Zentner hat er gut und schön bewahrt. Aber Jesus interessiert sich nicht dafür, dass wir die Kirche bewahren – oder dass wir den Verlust so fürchten, dass wir nur die Arbeit (oder die Ressourcen) der Kirche auf jeder Ebene verwalten. Wir müssen den Mut finden, alles zu riskieren. Und wenn wir so leben und führen und managen, dann sollten wir auch die ganze Erfahrung genießen. Die ersten zwei Männer hätten alles verlieren können – aber ihre Belohnung war ganz einfach… eine Einladung zu einem Fest!

Ein Fest wie ein Fußballspiel in Anfield mit dem FC Liverpool und King Kenny.

What a wonderful start to 2012.

Manchester Utd lose at home to bottom-of-the-table Blackburn Rovers. Then Manchester City lose to a last-gasp goal by Sunderland. Add to that the return of Steven Gerrard to Liverpool’s growing-in-confidence team and the sun is already shining though the clouds of a Yorkshire winter.

But, there’s more.

Since Bradford City FC came to the Cathedral for the Carol Service they have been scoring goals and winning. I’m just saying…

Anyway, today saw me standing in for the poorly Dean of Bradford in the Cathedral pulpit and thinking aloud about God’s knack of changing people’s names. To understand ‘Jesus’ we have to go back to the beginning and God’s covenant with Abram in Genesis.

  • Abram becomes Abraham and is called to be a blessing to all peoples. Not just himself and his own nearest and dearest. Not just his own tribe or class or race. Not just those who are like him.
  • His wife Sarai laughs at God when she is old that God likes to bring new life where it all looks a bit dead – fertility out of barrenness, newness after loss (as Brueggemann put it). She calls her son Isaac – laughter opens the door to a future.
  • Jesus might well ‘save his people from their sins’, but what does that mean – even when we hear it from an angel? The clue lies in Abram and that invitation to be a blessing.

God’s people are to live and give their lives in order that other people might see who God is and what he is about. Failure (despite the warnings of the prophets) led to the loss of all that spoke of God’s presence. Jesus fulfils the calling that was always the calling of God’s people – and lives and gives his life in order to show the world who and how God is. His church is then called to bear his name – that is, to reveal in its life, priorities, values and character the life, priorities, values and character of the Jesus we read about in the Gospels. In other words, the Body of Christ is to be … er … the ‘body of Christ’ – that when people see, hear and touch ‘us’, they see, hear and touch something of the Jesus we read about in the Gospels.



Simple. If only.


But, this is the only test of authenticity the Christian Church has. And, if we take it seriously, we must face the challenge of allowing everyone else a change of name that opens up a future and doesn’t condemn people to being trapped by their past or present. That is grace and it is what Jesus does all the time for those who have been allowed to believe that Immanuel is God for some people, but not for them.


Anyway, all that came out of Luke 2:21 and the naming of Jesus in the Temple. Unfortunately, the sermon began with me showing a paperweight my in-laws gave me for Christmas about ten years ago (and which I still use on my desk) which tells me that Nicholas means ‘Victory of the people’ and ‘thinks winning thoughts’. We’re still looking for that one…


So, a start to 2012 that involves good football results and a renewed challenge to be Christ-ian. OK for starters, I think. (And sympathy to fans of the Manchester clubs. Er… Hmmm.)

So, Manchester United get another jammy win, Liverpool show flair and draw, Arsenal fall apart, and David Starkey insults someone on the telly. It looks like some things never change.

I feel out of the picture of post-riot English debate. But one thing that has somewhat surprised me is the knee-jerk (and lazily predictable) blaming of multiculturalism. Multicultural Britain certainly presents challenges, but where is the inextricable link between multiculturalism and the riots? From what I have seen from this side of the pond (so the judgement has to be provisional), the riots were multicultural in their constituency. I guess the riots were also fairly heterogeneous: black & white, young and middle-aged, unemployed and middle-class professional, etc.

So, why did nothing kick off in places like Bradford or Burnley? Why so many stories about Asians and Muslims protecting their neighbourhoods in, for example, Birmingham? What conclusions can we draw from this?


The other thing that has surprised me is the shortsightedness of some knee-jerk comment from politicians (as reported). Just a question: if the left is being caricatured as offering bleeding-heart liberal sympathy with the poor rioters, then how does the right think that evicting families of rioters from their homes offers a long-term solution? I might have little sympathy for the criminal opportunism behind much of the looting, but as a society we still have to live with the consequences of marginalising people who already feel they live on the edge of civil society.

Bleating about ‘responsibilities’ doesn’t help us when some people don’t bother to listen. And we still have to live with them – even if they riot or thieve or fiddle their taxes.

From where I am sitting (and, again, I am at an uncomfortable distance), it is not enough to damn the opportunistic consumerism of the looters while we see the banking system that brought the world to it’s financial knees continue its rewards system without shame or demur. What is good for the goose is presumably good for the gander. It is a value question.

Anyway, I still don’t understand the headline in Russia’s Pravda from last Tuesday (http://www.pravda.ru/world/europe/european/08-08-2011/1086943-westend-0/): ‘Arab boomerang returned to London’. It’s funny how we read into situations the conclusions we have already drawn before even looking at the evidence.

- Posted using BlogPress from my iPad

Location:Philadelphia, USA

The end is nigh – the new beginning draws close.

Actually, that isn’t an Easter reflection. I managed to lose any internet connection four or five days ago and have now only popped in to my old office to bring all my official computer equipment from home before we move out of the Croydon house… which we do this coming Wednesday.

In the silence I have managed to miss addressing an absurd example of journalistic ignorance in the Independent (I think I might write do similarly by writing a lengthy and passionate piece about something of which I know little – quantum physics, perhaps), the big ‘Church school admissions’ story, and the whole of Easter. Even Liverpool’s thrashing of Birmingham City fell by the wayside.

This has been a pain for me as the writing (and subsequent commenting/debate) always helps me to think more clearly. I am not sure how much such ruminations will have been missed by readers of this blog. But, the enforced silence has been like enforced fasting – probably good for the health and for getting things in perspective – but it plays havoc with the blog stats.

Anyway, now back to radio silence until the end of this week when we will be settling into our new home in Bradford and getting reconnected with the blogosphere.

Lovely weather for humping furniture around…

I am in Berlin for today and tomorrow to speak at a conference of ‘middle managers’ in the German Church (EKD). I flew in this morning in time to hear a stimulating address by Dr Thies Gundlach which (to my ears, at least) focused on the need for fresh attention to be paid to spirituality (the Bible being a lens through which to see God, the world and us) and a need for the development of strategic competence in the outreach ministry of the church in a changing world.

I have met Thies a number of times and am impressed with the seriousness with which he engages – both personally and professionally – with these questions. He is also a very nice bloke.

My session was at the end of a heavy conference day for the punters and I feared I would send them to their early sleep. I was sharing the platform with a Dutchman who gave an interesting presentation about the challenges posed by the changing situation of the church in the Netherlands. The idea was that the two of us would be interviewed first by two comperes and then give a twenty-minute address each on the theme of the conference. I went second and addressed the question of ‘Leadership, Management and Inspiration’. I basically wanted to encourage the ‘middle management’ to be creative in leadership, to lose their fear of failure and enjoy the challenge of their ministry.

I was asked beforehand whether I was daunted by the challenge of moving from Croydon to Bradford. I was able answer immediately and without either delusion or hesitation: no! I am looking forward to the challenges and opportunities that this will bring. It is a fantasy that life is ever sorted; every day brings new challenges and there was never a ‘golden age’. So, if we are going to do this stuff, let’s at least try to enjoy the experience.

For the record, my line on ‘leadership, management and inspiration’ was basically that management of resources is important, but that leadership involves more than administration. Leadership demands from leaders the ability and freedom to inspire the led. I began with Liverpool Football Club…

Why can Kenny Dalglish get out of the same players who failed for Roy Hodgson more energy, commitment, flair, engagement, skill, optimism, determination and enjoyment? The same players on the same ground for the same club. Well, one answer is that King Kenny has restored confidence not only in the collective ambition of the team/club, but also confidence in the individual players’ creative ability. They look like they want to play and want to win.

Part of the distinction between ‘management’ and ‘leadership’ can be illustrated by the question I found myself asking as Archdeacon of Lambeth ten years ago. I can’t remember how or why, but I recall realising that there are two approaches to being an archdeacon (responsible for buildings, finance, law and ‘stuff’ in the Church of England): the first asks what the law allows us to do and goes from there; the second asks what we want to achieve (where do we want to get to) and then works out how the law might allow us to get there. In other words, leadership begins with a vision for which a strategy is then needed – but strategy without vision is meaningless. Poor management often sees the development of strategies without having first identified the vision that the strategies are meant to make happen.

Of course, this has to do with giving permission to leaders(at any level) to fail. Having identified clarity, confidence and communication as key to good leadership, I quoted Matthew 25:14-30. Here three blokes (they are always blokes…) are given money by their boss who was about to go away for a bit. Two blokes doubled the cash they were given, but one hid his away in order to preserve it from risk of loss. The first two were praised, the last was condemned. The church and the Gospel are to be risked – given away and possibly lost, perverted, misrepresented, twisted, half-remembered, etc – and not stuck in the ground where they can be kept pure, untarnished and ‘holy’.

We never really learn this, do we?

Anyway, as this isn’t a sermon, we went on to take questions form the floor – many of which began with the football allusion. One question made me think about the analogy between football matches and church services. I quickly thought and suggested that the liturgy of football involves (among other things):

  • a commonly owned and understood liturgy
  • that liturgy involves worship, praise, criticism, prayer (pleading for an outcome), complaint, questioning, singing, silence, emotion, reflection, critical appraisal
  • the experience is centred on a common goal (literally!)
  • everyone is a participant in the event – no one is a mere spectator.

Now, think about how church might take these elements on board – consciously – in the choice of medium, language, music, action, performance and articulated vision.

A question about the challenge of the so-called New Atheists led to the conclusion (among other things) that their major weaknesses are (a) their lack of humour, (b) their need to hold on to a caricature of religion in order for their critique to bear the weight they put on it, and (c) their ignorance of the fact that what they think of as ‘new’ is actually very old and didn’t hold much water even 200 years ago.

Anyway, that’s Berlin Tonight (to quote either Leonard Cohen or Bruce Cockburn).

I have no idea where this comes from originally (I am trying to find out), but – despite being outrageous – is very funny. If you don’t understand what Liverpool fans have gone through in the last few years, it will be meaningless

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