Eine Predigt in der Domkirche Meissen (14 September 2008)

Höret mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merket auf! Der HERR hat mich gerufen von Mutterleib an; er hat meines Namens gedacht, da ich noch im Schoß der Mutter war, und hat meinen Mund gemacht wie ein scharfes Schwert; mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedeckt; er hat mich zum glatten Pfeil gemacht und mich in seinen Köcher gesteckt und spricht zu mir: Du bist mein Knecht Israel, durch welchen ich will gepriesen werden. Ich aber dachte, ich arbeite vergeblich und brächte meine Kraft umsonst und unnütz zu, wiewohl meine Sache des Herrn und mein Amt meines Gottes ist. Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knechte bereitet hat, daß ich soll Jakob zu ihm bekehren, auf daß Israel nicht weggerafft werde (darum bin ich dem HERRN herrlich, und mein Gott ist mein Stärke), und spricht: Es ist ein Geringes, daß du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels wiederzubringen; sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, daß du seist mein Heil bis an der Welt Ende. Jesaja 49:1-6 (Luther Bibel 1545)

‚Knecht‘. Hat der Paulus im Römerbrief nicht geschrieben: ,Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen…‘ (8:14). Also: Knecht sein oder nicht Knecht sein – das ist die Frage.

Zuerst aber muss ich sagen, dass wir uns als Mitglieder der Meissen-Kommission – besonders als Mitglieder des englischen Ausschusses – sehr freuen, diese kurze Zeit hier in Meissen zu verbringen und heute Morgen hier im Dom den Gott des Friedens mit Ihnen anzubeten. Die meisten von uns sind zum ersten Mal hier in dieser wunderschönen Stadt aber zum zweiten Mal hier im Dom: am Freitag Abend haben wir eine nächtliche Domführung mit geistlichem Ausklang erlebt. Und jetzt freuen wir uns sehr darüber, dass wir diese Gelegenheit haben, Sie kennenzulernen und unsere gemeinsame Arbeit in so einem schönen Ort zu entwickeln. Die sechs englischen Mitglieder der Kommission kommen aus verschiedenen Gebieten in England und wir haben unter uns auch einen Beobachter von Irland, der die keltischen Kirchen im Vereinigten Königreich vertritt. Wir grüssen Sie recht herzlich von der Kirche von England und ich grüsse Sie von der Diözese von Southwark in Süd-London.

Nach dem Propheten Jesaja sagt Gott: ‚Du bist mein Knecht.‘ Wie sollen wir das verstehen?

Ich möchte eine kurze Geschichte erzählen. Eines Tages kam eine kleine Fledermaus zurück in die Fledermaushöhle geflogen. Sie sah schrecklich aus: ihr Mund und ihre Zähne waren voll Blut. Die anderen Fledermäuse fragten erwartungsvoll: ‚Hast du etwas gefunden?! Zeig uns, wo!‘ ‚Lasst mich in Ruhe, ich habe Kopfschmerzen.‘ Wieder sagen sie: ‚Wo, wo warst du? Was hast du gefunden?‘… Schliesslich sagt die kleine Fledermaus: ,OK, OK, kommt mit.‘ Sie fliegen aus der Höhle, die kleine Fledermaus voran, tausende hinter ihr her. Sie fliegen einen Hügel hinauf, hinunter ins Tal, über dem nächsten Hügel, rund um den nächsten Hügel, dann sehen sie einen Wald vor sich. Die Fledermaus stoppt, schwebt in der Luft. Tausende erwartungsvolle Fledermäuse hinter sich. Die kleine Fledermaus sagt: ‚Seht ihr den Wald da?‘ ‚Ja, ja, ja!‘ Seht ihr die Bäume im Vordergrund da unten?‘ ‚Ja, ja, ja!‘ Habt irh den grossen Baum links vom Wald gesehen?‘ ‚Ja, ja, ja!‘ ‚Ich eben nicht!‘

Manchmal sind wir blind wie Fledermäuse! Es scheint mir oft, dass wir Christen uns als Experten darin zeigen, das Wesentliche nicht zu sehen. Manchmal sehen wir das einfach nicht, was gerade vor den Augen steht. Deswegen hat sich Jesus im Johannesevangelium mit Enttäuschung ausgedrückt als er gegen die Pharisäer eine Anklage erhob: ‚Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeuget; und ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben möchtet.’ (Johannes 5:39) Das heisst: Sie geben Ihr ganzes Leben dem Studium der Heiligen Schriften hin, um darin die Bedeutung des Lebens zu finden – aber Sie können nicht den Gottesmann – den Erlöser – sehen, auch wenn er jetzt gerade vor Ihren Augen steht!

Es scheint, dass auch die Bibel selbst klarmacht, dass diejenigen, die nahe zur Bibel stehen, sich in der grössten Gefahr befinden, den Sinn des Textes zu vermissen.

Das Problem mit der Bibel kann ganz einfach beschrieben werden: oftmals wissen wir nicht, wie sie gelesen werden sollte. Wir hören DAS WORT GOTTES und fühlen uns wie paralysiert. Was für Literatur ist sie eigentlich? Am Montag letzter Woche hat mir ein Mann in einer Gemeinde in Surrey geplagt: ‚Die Sprache des Alten Testaments ist nicht sehr klar und wir wissen nicht was wir daraus machen sollten‘. Ja, der Text ist oftmals schwer zu verstehen und die Sprache hat einen fremden Klang. Was bedeutet dieser Text eigentlich, und wie sollten wir ihn lesen und verstehen? Aber es gibt hier noch ein weiteres Problem, das vielleicht besonders (aber wahrscheinlich nicht ausschliesslich) englisch und anglikanisch ist.

In einem anglikanischen Gottesdienst werden zwei oder drei Ausschnitten der Bibel gelesen. Gerade zum Schluss des Lesens erklärt der Vorleser:  ‘This is the Word of the Lord’, (‚dies ist das Wort des Herrn‘) und die Gemeinde antwortet mit Vertrauen und Überzeugung: ‘Thanks be to God’ (‚Gott sei Dank‘). Als Beispiel davon lesen wir Psalm 137:

An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. Unsere Harfen hingen wir an die Weiden, die daselbst sind. Denn dort hießen uns singen, die uns gefangen hielten, und in unserm Heulen fröhlich sein: “Singet uns ein Lied von Zion!” Wie sollten wir des HERRN Lied singen in fremden Landen? HERR, gedenke der Kinder Edom den Tag Jerusalems, die da sagten: “Rein ab, rein ab bis auf ihren Boden!” Du verstörte Tochter Babel, wohl dem, der dir vergilt, wie du uns getan hast! Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und zerschmettert sie an dem Stein!

DAS WORT DES HERRN! (sagt der Vorleser)

GOTT SEI DANK! (sagt die Gemeinde)

Meiner Meinung nach wären wir ehrlicher, wenn wir antworten würden: ‚WAS?! BIST DU VERRÜCKT?! DAS IST GRAUSAM!‘ Verstehen Sie was ich meine? Wir müssen uns dem Text mit bestimmten Fragen annähern, damit wir mit den Heiligen Schriften kämpfen und Gott Ernst nehmen. Ich möchte dazufügen: sicher können wir nur dann die Antworten wirklich schätzen, wenn wir die richtigen Fragen gefunden haben. Auf diesem Falle müssen wir lernen, dass Gott will, dass wir ehrlich mit ihm sprechen sollten und nicht nur ‚Hallelujah‘ singen.

Also, was können wir mit Jesaja 49 machen?

Jesaja 49 konfrontiert uns mit einer schwierigen Frage und einer anspruchsvollen Herausforderung. Die Frage? Was ist die Berufung des Volkes Gottes? Und die Herausforderung? Wagen wir es den Mut zu fassen, uns unsere eigene Geschichte ins Gedächtnis zurückzurufen, um uns deshalb zu erinnern warum wir Christen sind? Oder kürzer gesagt: wozu ist die Kirche eigentlich?

Die Geschichte der Bibel lässt sich ganz einfach und klar erklären: Gott ruft sein Volk auf, den Menschen der Welt zu dienen, damit diese Menschen entdecken dürfen, wie Gott ist, wo Gott ist und wie man mit Gott umgehen kann. Zum Beispiel, Gott spricht mit Abraham so: ‚Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. (Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber ward fünfundsiebzig Jahre alt, da er aus Haran zog.)‘

Das Volk Gottes hat eine klare Berufung bekommen: als Licht der Welt so zu leben, dass die Menschen den Gott sehen, spüren und anerkennen, der der Schöpfer, Liebhaber, Retter der Welt ist. Das heisst, dass diejenigen, die sich als ‚Gottes Volk‘ benennen, so leben sollen, dass der Charakter Gottes durch sie zu spüren ist. Kurz gesagt: ein Kind dieses Gottes muss wie dieser Vater Gott aussehen (diesem Gott gleichen/ähneln).

Gleich am Anfang dieser Geschichte merkt man, dass das Volk Gottes nie bequem zu Hause bleiben kann. Abraham verliess seine Heimat, aber wusste dabei nicht wo er hinkäme… aber diese unbequeme, lästige Unwissenheit hat ihn nicht am Gehen gehindert. Gott hat ihn eingeladen, seine Heimat zu verlassen und für die Reise nur auf ihn zu vertrauen. Man könnte es so beschreiben, dass wenn die Völker der Welt durch das Volk Gottes gesegnet werden, dann muss das Volk Gottes seine Bequemlichkeit opfern, seine Sicherheit aufgeben und vielleicht auch auf seine Rechte verzichten. Die Berufung des Volkes Gottes war, ist und wird nie bequem sein. Wir sind dazu berufen, unser Leben zu opfern, damit die Anderen sehen dürfen, wie Gott ist und wer Gott ist.

Ich schlage ein Beispiel von der Welt der Politik vor, das zeigt wie es nicht gehen sollte. Nach einer brutalen Regierungsumbildung in Grossbritannien in den sechziger Jahren hat ein zynischer Politiker gesagt: ‚Niemand hat größere Liebe denn die, daß er seine Freunde läßt für sein Leben.‘ So darf es nicht in der Gemeinde der Christen sein.

Also, zurück zu Jesaja. Das Buch Jesaja enthält tatsächlich drei Bücher: der erste Teil (Kapitel eins bis neununddreissig) erzählt wie das Volk Gottes davor gewarnt wird, die Gnade Gottes als selbstverständlich zu betrachten. Es kann nicht sein, dass die sogenannten Gottesmenschen sich so verhalten, dass die Ungerechtigkeit im Land herrscht. Es kann nicht sein, dass die Menschen, die glauben, dass sie Gott gehören, nicht so gnädig wie Gott miteinander umgehen. Sie müssen dem Charakter Gottes gleichen! Deshalb sagt Jesaja dem Volk Israel, ‚Sie müssen ihre ursprüngliche Berufung wiederfinden – und das ist als Knecht der Welt zu dienen. Wenn sie diese Berufung nicht wiederfinden, werden sie all das verlieren, was vom gnädigen Gott und von ihrer eigenen Identität spricht. Sie müssen sich daran erinnern, dass sie einmal auch wie ein ‚Fremdling mit geringem Volk’ waren und einmal die Gnade Gottes brauchten um vor den Ägyptern gerettet zu werden.

Das Volk erinnerte sich nicht an seine Geschichte, seine Berufung, seine Identität und wurde vom Lande verbannt. Die Bedeutungswelt der Israeliten wurde zerstört.

Der zweite Teil (Kapitel 40-55) zeigt das hoffnungslose Volk im Exil. Aber jetzt – endlich – kommt das Wort Gottes wieder: es gibt doch eine Zukunft! Die Welt ist nicht zu Ende gekommen und Gott ist nicht verschwunden. Die Verbannung wird bald vorbei sein und das Volk wird nochmals eine Gelegenheit haben, ihre Berufung wieder aufnehmen zu dürfen. Im dritten Teil des Buchs Jesaja (Kapitel 56 bis 66) ist das Volk wieder im eigenen Land, aber jetzt müssen die Fragen der Berufung Ernst genommen werden.

Kapitel 49 macht dem Volk klar, dass die Juden zum Licht der Heiden gemacht worden sind. Das Volk Gottes dient nicht dem Volk Gottes. Das Volk Gottes dient den Menschen der Welt. ‚Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knechte bereitet hat, daß ich soll Jakob zu ihm bekehren, auf daß Israel nicht weggerafft werde (darum bin ich dem HERRN herrlich, und mein Gott ist mein Stärke), und spricht: Es ist ein Geringes, daß du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels wiederzubringen; sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, daß du seist mein Heil bis an der Welt Ende.‘

Der Rest der Bibel entwickelt dieses Thema weiter, aber es ist ja ziemlich einfach es zu verpassen. Tatsächlich kann die ganze Bibel folgendermassen beschrieben werden: Gott hat Israel dazu gerufen, Diener der Welt zu sein. Israel aber hat diese Berufung als Privileg verstanden und trotz Warnung der Propheten hat alles verloren, was ihnen von Gott versprochen und gegeben war. Jesus von Nzareth erfüllte die Berufung Israels – das heisst, er gab sein Leben hin für die Welt. Dann hat er die Kirche berufen – das heisst, sein Leib – so zu leben, dass Menschen in uns Jesus sehen (und hören und berühren) – und das war immer die Berufung des Volkes Gottes: Diener zu sein und nicht Herrscher der Welt. Wenn also die Kirche so lebt, dass das leben die Grosszügigkeit, das Erbarmen, die Gnade und die Liebe Gottes erkennbar macht, dann wird die Welt sehen können, wie Gott ist und (möglicherweise) wird ermutigt mitzumachen. Darum machen die Ereignisse in Johannes 13 einen so kräftigen Eindruck: der Herr kniet vor seinen Freunden – und zu diesen Freunden gehören sein Verräter, sein Zweifler und sein Verleugner. Er wäscht ihre Füsse und zeigt so das Wesen der Macht, wie sie im Reich Gottes verstanden wird.

Die hauptsächliche Berufung der Kirche ist Licht der Welt zu sein – das wir das Wesen Gottes wiederspiegeln, wie er sich im Leben gewöhnlicher Leute in der wirklichen Welt des Alltags hineingibt.

Aber das ist eine grosse Herausforderung für uns. Wir mögen es einfach nicht, Diener zu sein – weil ‚dienen‘ Schwäche bedeutet. Wir leben in einer Kultur, die Selbsterfüllung und Selbstverwirklichung als das höchste Gut predigt. Aber das Reich Gottes ist anders und das Wesen Gottes ist anders. Und Gott ruft sein Volk, anders in der Welt zu leben.

Ob es uns gefällt oder nicht, die Kirche – in Deutschland wie in England – ist berufen, gegen den Strom zu schwimmen. Wir sind berufen, uns für unpopuläre Dinge zu begeistern… wie Opfer und Selbstverleugnung. Und unser Symbol ist ein gekreuzigter Mann an einem Galgen. Aber, ehrlich gesagt, das ist eine Beleidigung für den Zeitgeist unserer heutigen Welt.

(?) Und die Meissener Erklärung, die vor 20 Jahren hier in Meissen die Grundlage für die immer engeren Beziehungen zwischen der EKD und der Kirche von England etabliert und die 1991 eingeführt wurde? Was ist das Ziel dieser Erklärung? Ist es einfach eine Entschuldigung für ein paar deutsche oder englische Enthusiasten, die Auslandsreisen geniessen, und gerne über ‚die Kirche‘ diskutieren (also, Ökumenetouristen)? Nein! Die Meissener Erklärung machte es möglich, zwei verschiedene Kirchen in unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen (obwohl verbundenen) Geschichten, ihr Selbstbild zu opfern, um von einander zu lernen, wie man christlicher werden kann. Sie anerkannt, dass Christen einander brauchen und dass das Licht der Gnade Gottes nur dann sichtbar wird, in und für die Welt, wenn Christen untereinander die Versöhnung leben, die im Zentrum des Evangeliums steht.

Aber das anerkannt auch, dass die Kirche (sozusagen) ein Mittel ist und nicht der Zweck. Die EKD und die Kirche von England sind nicht in erster Linie dazu berufen, ihr Leben hinzugeben, damit es den Kirchen besser geht, sondern ihr Leben hinzugeben, damit es der Welt besser geht – der Welt, die es nötig hat, die gute Nachricht von Gottes Liebe zu hören und zu sehen, wie sie in den wirklichen Leben von wirklichen Menschen eingreift. Die Meissener Erklärung öffnet die Tür zu offenen Beziehungen zwischen Christen und Kirchen – Beziehungen, die etwas davon zeigen, wie Gott sein Volk zusammenbringt – trotz der Unterschiede – als Zeichen, dass Versöhnung eigentlich möglich ist.

Jesus ist für die Welt gestorben, nicht nur für die Kirche.

Aber eine Kirche, die diese gnädige Gott kennt und versteht, wird echt mit dem Licht und als das Licht Gottes in die Welt hinausstrahlen. Sie wird eine Kirche sein, die die Wahrheit spricht, auch dann, wenn die Welt  die Wahrheit nicht hören will. Sie wird eine Kirche sein, die den namenlosen Menschen einen Name gibt. Sie wird eine Kirche sein, die so lebt, dass Menschen sie anschauen werden und dazu sagen: ‚Diese Christen sehen sich so aus wie Jesus in den Evangelien des Neuen Testaments aussieht. Und das ist der gemeinsame Auftrag der Kirchen in England und in Deutschland.

Die Bibel konfrontiert uns immer wieder mit Fragen und Herausforderungen:

  • Mensch, wo bist du?
  • erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt!
  • Wer ist der Herr der Welt – der Kaiser oder Jesus Christus? Und…
  • Wie verstehst du die Berufung der Kirche, des Volkes Gottes?

Ich möchte nicht eine blinde Fledermaus sein. Ich möchte die Kirche als Knecht Gottes und Diener der Welt sehen.

Es ist ein Geringes, daß du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels wiederzubringen; sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, daß du seist mein Heil bis an der Welt Ende.