Predigt, die Georgenkirche, Eisenach (30 September 2012)

1 Timotheusbrief 4:4-5

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet. (1 Timotheusbrief 4:4-5)

Es ist für mich ein echtes Privileg, hier in der Georgenkirche eine Predigt zu halten besonders weil gestern Liverpool 5-2 gegen Norwich gewonnen hat – also jetzt bin ich ziemlich entspannt.

Die Meissenkommission trifft sich einmal im Jahr entweder in Deutschland oder England. Bisher ist in England das Jahr 2012 ziemlich ausgelastet gewesen – die Olympischen Spielen, das Diamond Jubilee der Königin, und die Entdeckung, dass Paul MacCartney nicht mehr singen kann – und wir sind froh, diese Woche einige Tage hier in der ruhigen Stadt Eisenach zu verbringen.

Vor fünfzig Jahren an diesem Wochenende sangen die Beatles zum ersten Mal das Lied Love me do. Das hat überhaupt nichts mit dieser Predigt zu tun, aber ist eine interessante Tatsache!

Heute Morgen feiern wir den Erntedankgottesdienst sowie den Anfang der jährlichen Reihe ‘Eisenacher Predigten zur Lutherdekade’. Und das Thema dieses Jahres der Dekade heißt: Reformation und Musik. Ja, hier in der Georgenkirche, wo Johann Sebastian Bach einmal getauft wurde und Martin Luther predigte, habe ich die Gelegenheit, dieses Reformationsthema mit dem Erntedank in einer Predigt zusammenzubringen. Musik und Schöpfung, Musik und Nahrung, Musik und Reformation, Musik und die kirchliche Ökumene.

Ich hoffe, dass Sie gut geschlafen haben. Wir werden hier in der Kirche bis heute Abend bleiben…

Wo Menschen sind, gibt es immer Musik. Tatsächlich können wir der Musik nie entrinnen. Musik ist überall anwesend. Stille ist oft schwer zu finden. Einmal nahm ich in Istanbul als Vertreter des Erzbischofs von Canterbury an einer interreligiösen Konferenz teil. Die Konferenz fand in einem sehr angenehmen Hotel statt. Als ich zum ersten Mal ins Badezimmer hineintrat, fing die Musik an: Paul MacCartney ‘Yesterday’. Ich trat hinaus… und MacCartney hörte auf. Ich trat hinein… und MacCartney fing wieder an. Es war für mich eine frustrierende Erfahrung. Wie sage ich, was ich fühlte? Ich will nicht im Badezimmer mit  einem Beatle sein…

Von der Musik kann man eigentlich nicht entrinnen.

Eine kurze Geschichte. Vor zwanzig Jahren erklärte der amerikanische Pastor Jim Wallis in einem Buch, wie er regelmäßig mit seinen Gemeindemitgliedern im polizeilichen Gefängnis in Washington DC festgehalten wurde. Immer wieder, als sie gegen die Folgen der politischen Entscheidungen aus dem Weißen Haus demonstrierten, wurden sie festgenommen. Und als sie da in den unterirdischen Zellen warteten, sangen sie christliche Lieder laut und klar. Einmal, nach einiger Zeit des guten Verhaltens, ist ein Polizist zu Jim Wallis gekommen und er sagte: ‘Wann kommt ihr wieder ins Gefängnis? Ohne das Singen ist es so langweilig.’ Und Jim antwortete: man kann nicht verhindern, dass Christen immer singen – auch wenn (oder vielleicht besonders weil) es ihnen nicht gut geht.

Mit dieser Geschichte schlage ich nicht vor, dass wir Christen immer wieder verhaftet werden sollten, nur um die Polizei zu unterhalten. Das ist nicht unsere Pflicht. Aber ich möchte eigentlich bemerken, dass die Freude tiefer geht als unsere Umstände. Diese Geschichte zeigt auch, dass die Kirche – die christliche Gemeinde – nicht aufhalten kann, zu singen. Wo immer wir sind – unter welchen Umständen wir uns auch befinden – haben wir ein Lied zu singen, und dieses Lied wird irgendwie und unvermeidlich zum Ausdruck kommen.

Ein Freund von mir, William Shakespeare, schrieb in seinem kleinen Stück Twelfth Night: “Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spiel weiter…” Der junge William wusste, dass die Musik unsere Herzen aufmachen – dass Liebe und Musik sich nicht trennen lassen. Deshalb sollte es uns nicht überraschen, dass der Gott, der uns liebt, und zu dessen Abbild wir geschaffen sind, so viel Musik von uns erwartet. Auch die Polizei muss unsere Lieder hören – Lieder, die unsere Erfahrung von Gnade und Hoffnung, Liebe und Verlust, Sehnsucht und Schmerz zum Ausdruck bringen.

Auch Jesus selbst kannte ein Gesangbuch.

Das Gesangbuch, das Jesus verwendete, hieß die Psalmen – eine Sammlung der Lieder und Gedichten, die die Breite der menschlichen Erfahrungen und Gefühlen zum Ausdruck bringt. Sie bieten uns ein Vokabular, mit dem wir uns an Gott wenden können. Wenn wir wirklich wahrnehmen, dass die Psalmen diesen Zweck haben, wird es einfacher zu verstehen, warum die Juden es so leicht finden, Gott mit Ehrlichkeit entgegenzutreten. Sie verstehen die Psalmen. Sie streiten mit Gott; sie jammern und klagen; sie beschimpfen ihn und stellen ihm schwere Fragen; sie loben und preisen ihn. In den Worten der Psalmen finden wir das ganze Leben – und Gott versteht, wie und wo wir sind; er ist groß genug, um mit unseren realen Emotionen umzugehen.

Nach der anglikanischen Tradition lesen wir täglich und regelmäßig durch die Psalmen, vom Anfang bis zum Ende. Morgens und abends sollten wir diese Lieder laut lesen. Aber in manchen Gemeinden stirbt diese Tradition aus. Und das ist eine Schande. Wir verwenden nicht nur die Psalmen, die unseren jetzigen Erfahrungen entsprechen, sondern wir werden so vertraut mit den Psalmen, dass sie uns ein Vokabular geben, wenn unsere eigenen Worte versagen. Auf diese Weise können wir sagen: wir lesen die Psalmen nicht – im Gegenteil, sie lesen uns.

Und es gibt weitere Probleme mit dem Lesen der Psalmen. In einem anglikanischen Gottesdienst werden zwei oder drei Ausschnitten der Bibel gelesen. Gerade zum Schluss des Lesens erklärt der Vorleser:  ‘This is the Word of the Lord’, (‚dies ist das Wort des Herrn‘) und die Gemeinde antwortet mit Vertrauen und Überzeugung: ‘Thanks be to God’ (‚Gott sei Dank‘). Als Beispiel davon lesen wir Psalm 137:

An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. Unsere Harfen hingen wir an die Weiden, die daselbst sind. Denn dort hießen uns singen, die uns gefangen hielten, und in unserm Heulen fröhlich sein: “Singet uns ein Lied von Zion!” Wie sollten wir des HERRN Lied singen in fremden Landen? HERR, gedenke der Kinder Edom den Tag Jerusalems, die da sagten: “Rein ab, rein ab bis auf ihren Boden!” Du verstörte Tochter Babel, wohl dem, der dir vergilt, wie du uns getan hast! Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und zerschmettert sie an dem Stein!

DAS WORT DES HERRN! (sagt der Vorleser)

GOTT SEI DANK! (sagt die Gemeinde)

Meiner Meinung nach wären wir ehrlicher, wenn wir antworten würden: ‚WAS?! BIST DU VERRÜCKT?! DAS IST GRAUSAM!‘ Verstehen Sie, was ich meine? Wir müssen uns dem Text durch bestimmte Fragen annähern, damit wir mit den Heiligen Schriften kämpfen und Gott Ernst nehmen. Aus diesem Falle müssen wir lernen, dass Gott will, dass wir ehrlich mit ihm sprechen sollten und nicht nur ‚Hallelujah‘ singen.

Wir Menschen müssen singen; wir können nichts anderes. Wir sind dazu gezwungen. Es gibt ein Lied in unseren Herzen – ein Lied, das gesungen werden muss… das zum Ausdruck kommen muss. Manchmal in England klingen die Christen wie ‘ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle’. Meiner Meinung nach sollten wir wie eine ehrliche, echte, zuversichtliche und freudevolle Gemeinde von Menschen klingen, die wissen, dass auch das Grab unseren Gott nicht unterdrücken kann. Wir haben ein Lied des Lebens, der Auferstehung, des Vertrauens, der Hoffnung und der Perspektive.

Ein Beispiel. Von 1992 bis 2000 war ich Pfarrer in einem kleinen Dorf in der Mitte von England – Leicestershire. Die Fundamente des Kirchengebäudes sind angelsächsisch und es gab neben der Kirche ein Kreuz, welches 1200 Jahre alt ist. Innerhalb des Kirchengebäudes steht ein Taufbecken, das normannisch ist – das heißt, tausend Jahre alt. Jeden Sonntag tranken wir aus einem Kelch, der aus der Zeit der ersten Königin Elisabeth stammt – das heißt 500 Jahre alt. Und in der Nähe der Nordtür stand an der Wand eine Tafel, auf der die Namen der Pfarrer von Rothley seit dem Jahre (ungefähr) 1060 geschrieben waren.

Und wir sind immer noch da. Durch Kriege und Plagen, Reformation und Invasionen (mehrmals durch die Deutschen), wir sind da. Wir beten und singen und klagen und jammern und feiern und weinen und so weiter. Familien sind durch Tod und Ehetrennung, Geburt und Arbeit, aufgebaut und zerstört – aber die Christliche Gemeinde betet noch und versucht immer in die Welt durch die Augen Gottes hinauszuschauen. Die Welt ändert sich ständig, aber das Lied der Gnade und der Hoffnung kann nicht gestillt werden.

Wir müssen singen. Wir können nichts anders. Die einzige Frage heißt: welche Lieder wir singen. Und wenn die Welt unsere Musik hört, was für eine Melodie hört sie? Eine Melodie der Unordnung oder der Gleichgültigkeit… oder der Gnade, der Hoffnung und der Versöhnung?

Hier stehe ich auf dem Kanzel einer Kirche, wo Familie Bach ihre göttliche Musik spielte. Hier stand einmal Martín Luther, der so viele Lieder komponierte, so dass die Menschen nicht nur einen Wortschatz für die Anbetung hatten, aber auch den christlichen Glauben lernen konnten. In England hatten wir in dem achtzehnten Jahrhundert zwei Brüder, die von dem Luther gelernt hatten. John und Charles Wesley wussten, dass wir normale Menschen besser Glauben lernen, wenn die Ideen in einer guten oder schönen Melodie gesetzt sind. (Natürlich stimmt es auch, dass wenn wir schlechte Theologie singen, dann werden wir schlechte Theologie glauben!

Und was sagt der Paulus dazu?

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.

Paulus glaubt, dass Christen durch andere Linsen hinausschauen sollten. Zu seiner Zeit glaubte man, dass die Welt irgendwie gefährlich oder schmutzig war – dass Christen versuchen mussten, sich rein und sauber zu behalten. Paulus sah – nach dem Beispiel von Jesus – dass die Christen die Welt kontaminieren sollten… mit Gnade, Freizügigkeit, Liebe und Gerechtigkeit. Deswegen haben die religiösen Hauptmänner Jesus gekreuzigt, weil er mit den ‘falschen’ Menschen zu tun hatte, und die Grenzen zwischen Schmutz und Reinheit übertritt. Christen, entdeckte Paulus, sind frei, die Welt zu genießen, und die Welt mit einem neuen Lied zu feiern. Sein Lied hat drei Versen:

Erstens, alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Wenn wir erkennen, dass alles von Gott gegeben ist, und zu Gott gehört, dann werden wir unsere Furcht vor der unbekannten Welt verlieren. Die ganze Schöpfung gehört Gott und seine Fingerabdrücke sind überall zu bemerken.

Zweitens, wenn wir annehmen, dass alles von Gott herkommt, und dass alles, was wir haben, nur ein unverdientes Geschenk sei, dann wird unsere Antwort – unsere Erwiderung – nur von Dankbarkeit und Danksagung klingen. Denn die Dankbarkeit übernimmt keinen Anspruch oder Nachfrage, sondern sie reagiert mit Demut und Freude, weil – wie der König David einmal sagte – “Dein, HERR, ist die Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Hoheit. Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein.”

Drittens, eine solche Reaktion befähigt uns, durch eine andere Linse hinauszuschauen – eine Linse, die durch Gebet und Bibellesung langsam umgeformt wird. Wir fangen an, durch Gottes Augen hinaus und die Welt zu sehen, wie Gott sie sieht. Oder, anders ausgedrückt, im Gebet hören wir auf, zu sprechen, und wir lernen, für das schwache Echo von Gottes Melodie zu hören, als er die wunderbare Schöpfung ins Leben ruft.

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.

Und hier können wir unsere Themen zusammenbringen. Die Welt, die Gott geschafft hat, ist gut. Wenn Gott die Welt liebt, dann sollten wir seine Schöpfung auch lieben und feiern. Die Welt ist ein Geschenk, die von Menschen hoch geschätzt werden sollte. Wenn wir vergessen, dass die Welt Gott gehört, dann werden wir die Welt als unser Spielzeug behandeln. Die Welt gehört uns nicht; wir sind verantwortungsvolle Verwalter der Schöpfung. Wir singen ein Lied der blinden Zerstörungswut, und vergessen sehr schnell die Melodie einer Schöpfung, die mit der Dankbarkeit in Harmonie sein muss.

Und Erntedankfest? Welche Lieder sollten wir singen heute? Lieder von Reue und Leid – über unsere Verschwendung und Aufwendigkeit? Oder von Dankbarkeit zum Schöpfer um seine extravagante Großzügigkeit? Oder von Anbetung am Gott, der uns das Leben schenkt und der uns über den Tod  hinaus liebt? Oder Lieder von spirituellen Selbstgefälligkeit, die sich von der Ethik der Gerechtigkeit trennen. Lieder, die uns an unsere Geschichte erinnern und unsere Vorstellungskraft verfolgen und sie nicht vermeiden lassen? Oder Anbetungslieder, die nichts mit Gerechtigkeit oder Verlangen zu tun haben?

Die Geschichte des Volkes Gottes im Alten Testament zeigt uns, dass wir alles verlieren, wenn wir vergessen, dass wir auch einmal Sklaven waren. Siehe zum Beispiel Deuteronomy 26:1-11:

“Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, und es einnimmst und darin wohnst, so sollst du nehmen die Erstlinge aller Feldfrüchte, die du von deinem Lande einbringst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, und sollst sie in einen Korb legen und hingehen an die Stätte, die der HERR, dein Gott, erwählen wird, dass sein Name daselbst wohne, und sollst zu dem Priester kommen, der zu der Zeit sein wird, und zu ihm sagen: Ich bekenne heute dem HERRN, deinem Gott, dass ich gekommen bin in das Land, das der HERR, wie er unsern Vätern geschworen hat, uns geben wollte. Und der Priester soll den Korb aus deiner Hand nehmen und ihn vor dem Altar des HERRN, deines Gottes, niedersetzen. Dann sollst du anheben und sagen vor dem HERRN, deinem Gott: Mein Vater war ein Aramäer, dem Umkommen nahe, und zog hinab nach Ägypten und war dort ein Fremdling mit wenig Leuten und wurde dort ein großes, starkes und zahlreiches Volk. Aber die Ägypter behandelten uns schlecht und bedrückten uns und legten uns einen harten Dienst auf. Da schrien wir zu dem HERRN, dem Gott unserer Väter. Und der HERR erhörte unser Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und Not und führte uns aus Ägypten mit mächtiger Hand und ausgerecktem Arm und mit großem Schrecken, durch Zeichen und Wunder, und brachte uns an diese Stätte und gab uns dies Land, darin Milch und Honig fließt. Nun bringe ich die Erstlinge der Früchte des Landes, das du, HERR, mir gegeben hast. Und du sollst sie niederlegen vor dem HERRN, deinem Gott, und anbeten vor dem HERRN, deinem Gott, und sollst fröhlich sein über alles Gut, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat, du und der Levit und der Fremdling, der bei dir lebt.”

Kurz gesagt, wir dürfen nicht den Schöpfer loben und preisen und gleichzeitig arrogant seine Schöpfung ausnutzen. Höre die Stimme von Amos:

“Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören! Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.”

Präses Nikolaus Schneider hat im Heft ‘Reformation und Musik’ folgendes geschrieben: “Musik war der Herzschlag der Reformation”. Musik bleibt der Herzschlag der ganzen Kirche. Und mein Lieblingslied zu diesem Erntedankfestgottesdienst ist auch ein Gebet, das ich von dem Kanadier Bruce Cockburn gelernt habe (und ich habe ein Kapitel in meinem Buch ‘In höchsten Tönen’ über dieses Lied geschrieben): Der Herr der Sternenfelder:

Lord of the Starfields, Ancient of days,

Universe maker, here’s a song in your praise.

Wings of the storm cloud, Beginning and end

You make my heart leap Like a banner in the wind

O love that fires the sun Keep me burning.

O Liebe, die du die Sonne entzündet, lass auch mich Feuer und Flamme sein.

Lord of the starfields, Sower of life,

Heaven and earth are Full of your light

Voice of the nova, Smile of the dew,

All of our yearning Only comes home to you

O love that fires the sun keep me burning.