This is the script of this morning’s Pause for Thought on BBC Radio 2’s Chris Evans Show:

A few years ago I found myself in the Foreign Ministry of a Middle Eastern country having what we would probably call a robust conversation with the deputy foreign minister of that state. At one point he stood up, banged the table and said: “Sometimes it seems there is no light at the end of the tunnel. But, it is not because the light is not there – it is because the tunnel is not straight.”

I have never forgotten that. I admit that when I mentioned this recently someone responded by saying that the light in the tunnel might actually be the oncoming train. But, taking a more positive view, I think it is helpful to recognise that sometimes life is pretty complicated and messy, and that the present darkness isn’t the end of the story.

This month of all months this should be clear. Our Jewish brothers and sisters celebrate Hanukkah, and they do so with candles and lights. Christians are living through Advent – which, even in the word itself, is about waiting and not running out of the darkness in order merely to escape it.

There’s a great Bruce Cockburn song called ‘Closer to the light’ which actually focuses on the dark stuff. In a different song he says: “Sometimes the best map will not guide you; sometimes the darkness is your friend.” I think as I get older I understand this more and more. Rather than look for instant escapes from difficulty or challenge, I try to stay with the reality, trusting that even though the tunnel is not straight, … the light will come and, in the words of John’s gospel that will be read at Christmas, “the light shines in the darkness, and the darkness did not overcome it.”

A different way of putting this was told to me by a guy who said: “When you’re in the desert, look for the flowers that grow only in the desert.” What he meant was: if you spend your time in the desert looking for daffodils, not only will you be disappointed, but, you will also miss out on what could be experienced or learned only in the desert.

This isn’t easy or romantic, is it? But, I do think it’s powerful.

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This is the text of a sermon for Advent Sunday 2016 which also concluded a Bachwoche at the St Johanniskirche in the German city of Würzburg. The service, with orchestra, choir and soloists, was a Kantatengottesdienst, and the reading was from Matthew 3.

Danke sehr für die Einladung, heute die Predigt zu halten. Ganz am Anfang muss ich etwas klar machen: Ich spreche ab und zu deutsch, aber ich habe immer Probleme mit der, die und das. Total verständlich, aber es tut mir wirklich leid. Und wenn mein deutsch so schlimm ist, dann können Sie eine Stunde schlafen.

Heute feiern wir nicht nur Johann Sebastian Bach und, in diesem Reformationsjahr Martin Luther; heute fängt auch das neue Kirchenjahr an: Advent. Wir freuen uns auf das Kommen des Gottessohnes in die Welt. Aber, wenn wir diese Adventszeit am besten benutzen werden, müssen wir uns einige schwere Fragen stellen.

In Matthäus Kapitel 3 kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Trotz seiner Erklärung wurde wahrscheinlich diese Einladung des Täufers als Blödsinn gehört, weil es keine Beweise gab, dass dies einfach möglich war. Wie kann Gott da sein, wenn wir immer noch unter dem Druck des römischen Militärs leben?

Und die schwere Fragen, die wir uns stellen sollten? Was erwarten wir vom Herbeikommen des Himmelreichs? Sind wir bereit, unsere Erwartungen von Gott herausfordern zu lassen? Bald kommen wir zu dieser Frage zurück, aber darauf müssen wir ein Bisschen warten…

Maria, die Mutter von Jesus, wartete neun Monate, bis das Baby geboren wurde. Neun Monate. Oft frage ich mich, was sie in diesen Monaten tat. Woran dachte sie in der Nacht, als das wachsende Baby in ihr bewegte? Hatte sie ständig Angst vor der Zukunft in einer unsicheren und instabilen Welt? Hatte sie Angst davor, dass das Baby schließlich nicht geboren würde? Woran dachte sie jeden Tag? Und worauf wartete sie?

Ich habe drei Kinder. Sie sind erwachsen und zwei von ihnen sind verheiratet. Der ältere Sohn und seine Frau wohnen in meiner Heimatstadt Liverpool und sie haben zwei Kinder, Ben und Anna. Ben ist sechs Jahre alt, Anna ist drei (und denkt, dass sie Rapunzel ist). Meine Tochter und sein Mann wohnen in Nottingham und sie haben einen kleinen Junge, der siebzehn Monate alt ist, und er heißt Joe. (Der jüngere Sohn hat keine Kinder … hoffentlich.) Wenn ich die lieben Enkel anschaue, kann ich nicht anders tun, als mich zu fragen, was sie aus ihren Leben machen werden. Was wird ihnen in den kommenden Jahren passieren? Welchen Charakter werden sie entwickeln? Wie werden sie mit Misserfolg als auch Erfolg fertig werden?

Die sind dieselben Fragen, die ich mir stellten, als meine eigenen Kinder klein waren. Wir wissen, dass wir sie nicht beschützen oder kontrollieren können, wie sie zum Erwachsenenalter aufwachsen. Also, meine Frau und ich warten, um zu sehen, was aus unseren Enkeln wird. Wir warten. Immer warten.

Wir Menschen warten nicht gern. Das Warten gefällt uns nicht. Heutzutage haben wir uns daran gewöhnt, alles jetzt zu haben, was wir wollen. Wir nennen das die 'sofortige Befriedigung' (instant gratification). Wir wollen haben, was wir haben wollen, sobald wir es haben wollen. Einmal vor einigen Jahren ist eine Kreditkarte in England mit dem folgendem Werbespruch beworben: “Take the waiting out of wanting.” (Nehmen Sie das Warten vom Wollen.) Wenn ich etwas nicht leisten kann, kann ich Kredit bekommen, und es jetzt – sofort – haben. Ich muß nicht warten. So ist das Leben heute.

Deshalb kommt Weihnachten jedes Jahr früher – wenigstens in England. Die Adventszeit wird vergessen. Wir haben vergessen, wie man warten sollte.

Denn die Wartezeit ist nicht eine leere Zeit. Sie ist keine Zeit der Inaktivität. Sie ist keine Zeitverschwendung. Aber, wenn wir irgendetwas aus der Bibel lernen sollten, dann ist es sicher, dass wir lernen müssen, zu warten.

Israel wartete 430 Jahre, bis das Volk von der ägyptischen Unterdrückung befreit wurde. Danach musste das Volk noch vierzig Jahre in der Wüste verbringen, als eine Generation von Romantikern, Beschwerdeführern und anderen Menschen ausstarben, die von Nostalgie getrieben wurden. Und, trotz allen Warnungen, wollte das Volk einen sofortigen Erfolg haben, in dem Land, das ihnen nur einigen Monaten vorher eben nicht gehörte. Sie vergaßen ihre eigene Geschichte – dass sie einmal Sklaven waren – und bald fangen sie an, andere Menschen als ihre Sklaven zu behandeln. Einige Jahrzehnten nachher ist das Volk zweimal ins Exil geschickt worden- im achten und im sechsten Jahrhundert vor Christus. Vierhundert Jahre lang danach war Gott offensichtlich stumm. Die Macht des römischen Reichs verspottete Gott und die Verheißungen, die er seinem Volk gemacht hatte. Aber dann kam der fremde Mann namens Johannes der Täufer, der Massen zum Fluss zog, um ihnen dort zur Buße zu rufen. Johannes öffnete die Augen des Volkes, damit sie Jesus von Nazareth anschauen durften.

Das Warten dauerte sehr lang.

Dann wartete Jesus bis er dreißig Jahre alt war, bevor er seine öffentliche Dienst anfing. Drei Jahre später war er tot.

Heute werden wir eine Gelegenheit geschenkt, aufzuhören, langsamer zu gehen, und auf Gott zu warten. Advent. Wir warten auf das Kommen des Königs Jesus … wie der deutsche Theologe Wolfhart Pannenberg es einmal ausdrückte, “auf die Invasion der Zukunft in die Gegenwart”. Heute fangen wir an, zu warten … und die Zeit zu nehmen, die Geschichte Gottes mit seinem Volk neu zu erzählen, damit wir in vier Wochen bereit sind, das Christkind willkommen zu heißen. Tatsächlich haben wir eine Gelegenheit, uns noch einmal die Frage zu stellen: Worauf warten wir eigentlich? Was erwarte ich vom Christus? Was für einen Christus erwarte ich? Was für einen Heiland? Was für einen König? Und bin ich bereit, meine Erwartungen herausfordern zu lassen?

Das Volk Israels wartete Jahrhunderte lang auf die Rückkehr Gottes unter ihnen. Aber es gab ein grundsätzliches Problem: der heilige Gott darf/kann nicht durch Kontakt mit den unheiligen Heiden verunreinigt werden. Die Heiligkeit Gottes ist Hauptsache. Und die Frage schreit in ihren Herzen: Wie kann Gott unter uns sein, wenn die Römer immer noch da sind? Während die Römer hier bleiben, wie können wir erwarten, daß Gott uns liebt oder daß wir nicht mehr in Exil leben? Während die Römer hier bleiben, muss Gott notwendigerweise fehlen. Also, wie sollten wir in diesem fremden Land die Heimatsprache lebendig halten, oder die sogenannte Heimatslieder singen, wenn unsere Augen bestätigen, dass Gott nicht da ist? Wann werden die Römer endlich aus dem Land ausscheiden?

Die Antwort zu diesen schweren Fragen finden wir im Markusevangelium Kapitel eins. Hier lesen wir zwei Versen (14-15), die das klar machen, worauf das Volk wartete, als Jesus in Nazareth aufwuchs.

Nachdem aber Johannes gefangen gesetzt war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Die Leute suchen nach die Hinweise, dass die Römer bald weggehen. Dann werden sie sicher wissen, dass das Land ihnen wieder gehört, dass Gott schon wieder unter ihnen kommen darf. Dann werden sie wissen, dass sie eine Zukunft haben als Gottes Volk. Also sagt Markus:

“Jesus kam nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes.” Das Evangelium? Die gute Nachricht? Die Römer gehen.

Dann fasst Markus die Botschaft Jesu in vier kurzen Sätzen zusammen: “Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße. Glaubt an das Evangelium.”

Die Zeit ist erfüllt. Jetzt. Heute. Nicht Morgen, aber jetzt. Das Volk wartete Jahre lang – zu lang – aber jetzt ist die Zeit gekommen. Aber die Menschen schauen um sich her und fragen: wie kann das wirklich so sein, denn die Römer sind immer noch hier? Etwas stimmt nicht.

“Das Reich Gottes ist herbeigekommen.” Gott der Herr ist hier, gerade wo in unserer Erfahrung herrschen die Verwirrung, das Leiden, die Entfremdung, die Ängste und die Wut. Aber wie kann das so sein? Die Römer bleiben und es gibt kein Zeichen, dass sie bereit sind, das Land zu verlassen. Wie kann der heilige Gott hier sein, wenn die unheiligen Heiden das Land mit ihren falschen Göttern und ihrer militärischen Macht herrschen?

Tut Buße! Das heißt, metanoiein: verändere dein Denken. Schau durch eine neue Linse hinaus. Möglicherweise wirst du auch jetzt die Anwesenheit Gottes anders anschauen können, um über Gottes Aktivität in der Welt anders nachzudenken. Dann wirst du im Lichte dieser metanoia anders in der Welt leben. Mit anderen Worten: traust du dich – wagst du es zu glauben, dass Gott hier sein könnte, auch wenn die Römer im Land noch bleiben? Wagst du es zu glauben, dass Gott hier bei dir sei, auch wenn dein Leben ständig hart ist, und du dich nie frei fühlst? Wagst du es zu glauben, dass Gott da sei, auch wenn deine Augen eine andere Geschichte erzählen? Wagst du es, Gott, die Welt und dich selbst anders anzusehen und deine Umständen anders zu verstehen?

Eine kleine Geschichte dazu:

Ein Engländer, ein Ire und ein Schotte sind von einem riesengroßen Riese gefangen worden. Der enorme Riese sagte dem Engländer: “Sag mir eine Sache, die ich machen soll. Wenn ich es schaffe, dann fresse ich dich; wenn nicht, lasse ich dich frei.” Der Engländer überlegte einen Moment, dann antwortete er mit dem leisen britischen Humor: “Werft einen Stein auf den Mond, und, wenn der Stein zurückkommt, musst du ihn fangen.” Der Riese lachte (ho ho ho), warf einen Stein auf den Mond, und fing ihn, als er zurückkam. Er fraß den (ziemlich überraschten) Engländer. Der Ire sah das und überlegte weiter. “Lauf um die Welt zehn Mal in zehn Minuten herum”, sagte er mit dem Selbstvertrauen der Kelten. Der Riese lachte (ho ho ho), und spazierte in neun Minuten zehn Mal um die Welt herum … und fraß den verwirrten Iren. Dann kam der Schotte dran. Er lachte, kratzte seinen Kilt (Schottenrock), spuckte auf den Boden und sagte: “Schwimm darin!”

(Normalerweise kommt in solchen Witzen der Ire als dritter. Aber diesmal feiern wir gemeinsam die Entscheidung bei der Volksabstimmung der Schotten, britisch zu bleiben! Wenigstens bis Brexit…)

Diese Geschichte illustriert metanoia! Eine neue Art, Gott, die Welt und dich selbst zu sehen und zu verstehen.

OWolf Biermann hat seiner neuen Autobiographie den Titel gegeben: 'Warte nicht auf bessre Zeiten!' Das Evangelium bestätigt, dass Gott schon hier ist, wo das Leben schwer und kompliziert ist, und wo unsere Probleme ungelöst bleiben, wo das menschliche Leiden oft unerträglich ist, und wo es oft scheint, dass Gott einfach nicht da ist.Also, “Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße. Glaubt an das Evangelium.” Das heißt nicht: Gib deine intellektuelle Zustimmung zu einer Reihe von Sätzen über Gott!, sondern: Widme dich Gott und dieser neuen Perspektive – mit Körper, Verstand und Geist. Und jetzt darfst du entsprechend in der komplizierten Welt leben. (Auch in der Welt von Donald Trump, Vladimir Putin und den Brexit-Briten.)

Das Volk wartete. Und Gott kam. Aber Gott kam nicht, wie sie erwarteten. Gott überraschte sie mit der Art seiner Anwesenheit. Er wartet nicht, bis alles klappt. Er wartet nicht, bis wir völlig konsequent leben. Er wartet nicht, bis die Welt und die Kirche so rein werden, dass er es garantieren könnte, ohne Verunreinigung unter uns zu kommen. Martin Luther hat das als 'sola gratia' verstanden.

Johann Sebastian Bach verstand nicht nur die Musik. Er verstand die Adventszeit – das Warten und das Erwarten. Er wusste, dass 'jetzt' ist nicht das Ende der Geschichte. Er wusste – wie eine englische Theologin (Paula Gooder) es ausdrückte: the meaning is in the waiting (die Bedeutung liegt im Warten).

In der heutigen Kantate schreibt Bach: “Es galt ein neues Leben”, und damit stellt er uns eine Frage: wie mag dieses neue Leben eigentlich aussehen? Leben wir als Christen, die in dieser Welt nicht von Angst getrieben werden, sondern die durch Hoffnung in Gottes Zukunft gezogen werden? Sehen wir aus, wie den Jesus, auf den wir gewartet haben, und den wir in den Evangelien sehen? Sehen wir aus, wie den Jesus, dessen auferstandenen Körper immer noch die Wunden seiner Kreuzigung darstellen? Wir haben schon früher miteinander gesungen: “Er ist geruht, ein Helfer wert, / Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, / Sein Königskron’ ist Heligkeit, / Sein Zepter ist Barmherzigkeit.” Ein König, der sich unköniglich benimmt.

In Advent warten wir auf einen Gott, der schon auf uns wartet.

Gott überrasche und segne uns mit seiner Anwesenheit, mit seinem Lächeln, und mit seinem Ruf zum metanoia, damit wir am Weinachten bereit sein werden, die Gabe seiner Liebe und Barmherzigkeit mit ganzem Herzen und mit klarer Sicht genau hier inmitten der wirklichen Welt zu feiern.

 

Advent. Begins today. The start of the church's year. Already.

The point of the timing is that we live with the expectation and anticipation that ends in Christmas… which turns out to be the beginning of a story that doesn't begin or end there. God, God's world, God's people.

I spent Advent Sunday doing two services of baptism and confirmation – one in urban Bradford and one in suburban/rural Wharfedale. In both cases I met a wide range of people who have come to Christian faith and commitment not primarily through argument, but through life experience that raised big questions – existential as well as intellectual questions about why life is what it is in a world that is what it is. (This also demonstrates that some clergy are doing an excellent job 'midwifing' people into the life of God's kingdom.)

But, what struck me today – as in every Advent – is that the people of Jesus's time got stuck in an expectation that the Messiah (who would deliver them from their subjugation to the Roman Empire) would be a powerful leader who would deliver the rebellion and inaugurate the new world order. Instead they got Jesus of Nazareth. And look how they handled him.

Changing one's mind is usually something we expect other people to do.

I wonder whether those closest to Christian faith are sometimes those who find it hardest to change their mind (literally, 'repent', 'metanoia') and allow God to be bigger, more generous, less anxious than we wish him to be.

The other thing that shocks me today is that Advent, in asking us to question our fixed expectations, also invites us to look differently at who and how God is. We often seem to be obsessed with maintaining our purity – not being contaminated by the nasty or dodgy stuff of 'the world'. Yet, we are being opened up to the fact that at Christmas God opted into the world of joy and muck, and did not exempt himself from all that means. In other words, God decided that, rather than worrying about being contaminated by the bad stuff, he would contaminate the world with good stuff: generosity, grace, love, mercy, justice, hope.

That's the challenge for me this Advent: how to so shape my ministry from this way of seeing, so that the church increasingly becomes less anxious about getting dirty and more committed to shining light into darkness.

We 'do' redemption and forgiveness. So, we don't need to be afraid. Or precious. Or anxious.

It’s been a busy week and there hasn’t been much time for hitting the keys.

I even managed to miss the 30th anniversary of the killing of John Lennon. Not that I forgot,  but just didn’t have time to say anything about it or reflect on the ongoing significance of Lennon’s life and music. I was going to ask Chris Evans about it when I stood in at the last minute to do Pause for Thought on his Radio 2 breakfast show yesterday morning (Friday) – he once expressed to me the irony of John Lennon writing ‘Imagine no possessions’ at a massively expensive piano in a massively expensive house on a massively expensive estate. But, he had Rick Astley (who neither gave us up nor let us down) and the very funny Peter Kay in the studio and there wasn’t time.

On the way to the BBC studios I wasn’t sure I’d be able to get through the streets around Oxford Circus because of the violence of the previous night’s riots and destruction over education cuts and increased university fees. But, the roads were clear and all evidence of trouble had been cleared away. Anyway, I got there, did the broadcast and then carried on in a cafe with a meeting about interfaith work in Kazakhstan. Weird, I know.

The script I did on Friday was about Advent: Putting the waiting back into wanting. I nicked the phrase from a major credit card advert from some years ago which promised to ‘take the waiting out of wanting’ (while failing to point out that the ensuing unnecessary debt might eventually be bad for you). Advent beckons us to slow down and not rush the story: don’t get to Christmas before you’ve worked through the story that makes sense of it. After all, you can’t get to summer without going through spring.

These are not actually random thoughts about the last week. Each event is connected by at least one idea: imagination.

  • John Lennon, for all his absurdities, hypocrisies and contradictions (for which he is not exactly unique…) at least imagined a world that was different from the one he lived in. Yes, some of this was more fantasy than hope, but his restlessness with how things actually are compelled him to imagine a different world.
  • It looks like the genuine anger and frustration of students is being hijacked by the usual ‘let’s-spark-a-riot’ suspects. But, it also seems that underneath all this protesting lies a genuine frustration with the way things are and the apparent impotence of ordinary people to do anything about it. Put bluntly, I wonder if the (unarticulated?) root of this anger is that the generation that created – and benefitted from – the disastrous greed culture of the last couple of decades is now compelling the succeeding generations to pay the price for this massive miscalculation. A case of ‘the sins of the fathers (and grandfathers) being visited on succeeding generations of the innocent? Dissatisfaction with the way things are provokes a casting around for what might be.

This longing for a different future seems to be fundamental to human existence. It’s almost as if we are made that way. Augustine recognised it when he said that ‘Our hearts are restless until they find their rest in [God]’. Maybe it is the same impulse that makes us pursue the scientific, philosophical or anthropological project – the restless search for understanding why the world is the way it is and why it came to be this way.

And this is where Advent comes in. Christmas is meaningless if it is just the pointless (if touching) story of a baby being born out of wedlock. Advent offers four weeks in which we can rehearse the story  – of people’s experience of God, the world and each other – which then make the Christmas events comprehensible and explicable. Four weeks in which we get to put the waiting (for God coming among us as one of us) back into wanting (the light we keep hoping, working and longing for).

We anticipate Christmas. But we won’t rush it. Because we need the time and space to allow our imagination to be re-shaped – beginning to see the way the world could be, the person I could become.

Imagination isn’t fantasy. Imagination is what some of us think God applied when he said, “Let it be” and smiled with pleasure at what emerged.

Advent, which begins on Sunday, ignites the anticipation of Christmas. It is all about God coming among us, where we are, in the ordinary stuff of life. It comes as surprise and it bursts quietly into a world that has got used to ‘things being the way they are’.

This is a brilliant expression of it.