The is the script of this morning’s Thought for the Day on BBC Radio 4’s Today Programme this morning:

I’m not sure if a confession this early in the morning is wise, but I have never watched Game of Thrones. I have no idea what the story is, who the characters are, or what the plot line is. So, I can’t comment on any aspect of it … except the response to its ending.

Social media seem to be full of people who are angry that they didn’t get the ending they wanted or hoped for. I have even seen passionate pleas with the producers to fire the screenwriters, pull the last series and re-write (and re-film) the thing so it ends properly. What on earth is this about?

I guess in a world of custom-made this and custom-oriented that, we too easily believe that everything revolves around me and my satisfaction – that somehow I should have a life of individual personal fulfilment that makes everything nice. And, of course, it’s obvious from experience that this is nonsense.

It’s not only nonsense, but I think it’s boring nonsense. I recently read a lot of books while on study leave and a couple of the novels I read left me hanging, wishing for a different denouement. But, the joy of story is the element of surprise – shock, even.

For a Christian like me, this shouldn’t be a novel idea – especially in the current Easter season. Follow the gospels through and we see a story developing that keeps twisting and surprising. Get to the end – Jesus dead and buried – and there’s no airbrushing the powerful human brutality of it all. It’s not exactly escapism, is it? But, while the bereft friends of Jesus are trying to make sense of what shouldn’t have happened, they are further surprised by their women coming home and saying that the dead man seems not to be finished after all.

But, this is no ‘happy-ever-after’ deus-ex-machina make-us-all-happy resolution. In fact, it causes more problems. These people have to keep wrestling with reality, experience and their whole understanding about God and the world, and try to make sense of it all. This isn’t the script they were following, but it is forcing them to choose between their expectations and their experienced reality.

That’s how endings work. Surprise, challenge, discomfort. And it’s the ending that makes you go back to the beginning and re-read the whole narrative in the light of the twist.

We can no more control the endings of our own stories than we can compel writers to change their books. We are supposed to be challenged, arrested, surprised and intrigued. That’s the point. The story goes on in our imagination. And if we simply say: “Oh, there you go then,” then the story hasn’t worked. As true for resurrection as it is for Game of Thrones. Whatever that is.

Ökumenischer Gottesdienst zur Semestereröffnung 2013/14, Friedrich-Schiller-Universität Jena

15 Oktober 2013

Markus 1:14-20

Einer der lustigsten Menschen, die ich je getroffen habe, war der Amerikaner Mike Yaconelli. Er ist bei einem Autounfall vor einigen Jahren ums Leben gekommen – was natürlich überhaupt nicht lustig ist. Er war Jugenddiakon und Pastor, und er hat immer darüber gelacht, dass all seine Pastorenkollegen solch selbstbewusste, theologisch beständige, wissenschaftlich hochqualifizierte Männer waren (ja: es waren alles Männer), deren Kinder gut erzogen und sehr christlich waren. Er, auf der anderen Seite, war immer unsicher, er wechselte seine theologischen Überzeugungen praktisch stündlich und fühlte sich immer klein und unscheinbar den geistlichen Riesen in seiner Umgebung gegenüber. Seine Kinder beschrieb er übrigens immer sehr wenig schmeichelhaft.

Er schrieb also ein Buch für Menschen wie ihn selbst und nannte es “Messy Spirituality” – die deutsche Ausgabe heißt „Gott liebt Chaoten“. Am Anfang des Buches beschreibt er einen immer wiederkehrenden Traum, in dem er mit einer Gruppe von Leuten in einem Raum auf dem Boden sitzt. Da kommt Jesus herein und redet eine Weile mit ihnen. Plötzlich steht er auf, schaut Yaconelli in die Augen, zeigt auf ihn und sagt: „Komm und folge mir nach.“ Yaconelli kann es kaum glauben. Sein Herz schlägt voller Stolz, er hat Tränen in den Augen und er steht auf, ganz bereit, Jesus zu folgen, egal wohin. Da dreht sich Jesus um, schaut an ihm vorbei und sagt: „Oh, tut mir leid, ich meinte nicht dich, ich meinte den dort hinter dir.“

Ich glaube, vielen von uns geht es so: Tief in unseren Herzen fürchten wir, dass die Einladung von Jesus nur den anderen Menschen gilt – besonders denjenigen, die ein beständigeres Leben führen, deren Theologie gut geordnet und ausgearbeitet ist oder die das Leben ganz unkompliziert finden. Aber die Evangelien bezeugen etwas anderes. Jesus lädt, ganz klar und ganz bewusst, Menschen wie dich und mich ein.

Natürlich ist es einfacher, die Herausforderung seiner Einladung zu umgehen, indem man denkt, diese Einladung gilt nur anderen Menschen. Sie zu hören als Einladung an mich selbst ist gleichzeitig ermutigend und erschreckend.

In seiner ersten öffentlichen Äußerung im Lukas-Evangelium, die auch als „das Lukanische Manifest“ in Kapitel 4 bekannt ist, wo er aus Jesaja zitiert, verkündet er „frohe Botschaft den Armen“. Wenn man einen Moment darüber nachdenkt, kommt man allerdings zu dem Schluss, dass frohe Botschaft für die Armen eine schlechte Nachricht für die Reichen sein könnte. Wenn „die Unterdrückten frei und ledig“ sein sollen, dann ist es naheliegend anzunehmen, dass die Unterdrücker nicht sehr begeistert sein werden. In seiner Einladung an die ersten Jünger ihm nachzufolgen ist es jedenfalls ein und dieselbe Person, die sowohl ermutigt wie erschreckt wird – eine frohe Botschaft zu hören, die zugleich eine schlechte Nachricht ist.

Ich werde das anhand unserer Lesung aus dem ersten Kapitel des Markus-Evangeliums erklären.

Jesus ist getauft und danach in die Wüste geführt worden, damit er sich klar werden konnte – gleich am Anfang seines öffentlichen Wirkens – welche Art von „Herr“ oder „König“ er sein will. Es ist ja schön und gut fromme Erklärungen abzugeben, aber was ist, wenn der Druck steigt? Wird er die Abkürzung zur Herrlichkeit wählen und sich selbst in Sicherheit bringen? Ist er wirklich darauf vorbereitet, seine Mission bis zum Schluss, bis zur Verlassenheit und Demütigung am Kreuz durchzuziehen und Selbsterfüllung und Zufriedenheit zurückzustellen?

Nachdem er diese Erfahrung der inneren Einkehr und Selbstprüfung überstanden hat, kehrt Jesus in seine Heimatregion in Galiläa zurück und verkündet das Evangelium – die gute Nachricht von Gott: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!”

Großartig! Wunderbar! … Oder? Was bedeutet das eigentlich?

Vielleicht hilft es uns, aus einem anderen Blickwinkel zu schauen und eine andere Frage zu stellen: Was hätte denn wohl wie eine gute Nachricht geklungen für die Menschen in Galiläa zur Zeit Jesu‘? Ich glaube, die Antwort ist ziemlich einfach: „Die Römer ziehen ab.“

Da ist ein Volk, dessen Land seit Hunderten von Jahren von heidnischen Götzendienern besetzt ist, die die Einheimischen demütigen, obwohl deren Gott – und das ist eher peinlich – doch der Schöpfer und Erhalter des Alls sein soll. Und doch finden sie und ihr Gott sich hier unter dem Joch des mächtigen Römischen Reiches. Gute Nachricht für die Juden wäre also schlicht und einfach: Die Römer ziehen ab, wir bekommen unser Land zurück, wir werden frei sein zu leben und Gottesdienst zu halten, so wie Gott es von uns erwartet und wir müssen nicht länger in unseren Taschen die Münzen tragen, auf denen der Kopf des Kaisers zu sehen ist mit der Inschrift „Kaiser und Sohn Gottes“. Die Vertreibung oder der Abzug der Römer wird das Zeichen sein, dass Gott wieder mit uns ist.

Wenn also Jesus von “guten Nachrichten” spricht, werden die Menschen, die ihn hören, Ausschau halten danach ob die Römer abziehen. Sie gehen davon aus, dass Gott nicht bei ihnen sein kann – d.h. sein Reich kann nicht nahe sein – solange die unreinen, heidnischen römischen Imperialisten noch da sind. Die Jüdischen Schriften haben es klar gemacht: Das Heilige darf nicht durch das Unheilige verunreinigt werden.

Jetzt sind wir in der Lage zu verstehen, was Jesus in Markus Bericht vorhat. Jesus‘ grundlegende Botschaft ist in diesen vier Aussagen zusammengefasst: „Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe herbei gekommen. Tut Buße und glaubt an die gute Nachricht.“

“Die Zeit ist erfüllt.” Die Zeit, auf die ihr gewartet und gehofft, für die ihr gebetet habt, ist jetzt gekommen. Dies ist der ‚Kairos‘-Moment – die Zeit, die Gott gewählt hat, um alles zurecht zu bringen.

Aber warum sind die Römer dann noch hier? Es gibt kein Anzeichen, dass sie abziehen würden… oder dass eine ordentliche Rebellion losbricht.

“Das Reich Gottes ist nahe herbei gekommen.” Die Gegenwart Gottes ist wieder unter uns und Gottes Herrschaft bricht an.

Wenn das so ist, warum sind die Römer dann immer noch hier? Der heilige Gott kann nicht nahe herbei kommen, wenn unheilige Imperialisten immer noch unser Land und unsere Gottesdienststätten besetzen. Ist das hier irgendeine Art von schlechtem Scherz?

“Tut Buße!” Am Oxford Circus in London steht regelmäßig ein Mann, der die Passanten anschreit, sie „sollten Buße tun, denn das Ende ist nahe“. Seiner Meinung nach bedeutet „Buße tun“ offensichtlich, dass wir voll elendem Bewusstsein unserer Sünden und unserer Hoffnungslosigkeit herumkriechen sollten – aber so ist es nicht. „Buße tun“ kommt vom griechischen Wort ‚metanoia‘ und das heißt wörtlich „umkehren, umdrehen, seine Meinung ändern“. Mit anderen Worten, umdrehen und die Perspektive ändern, mit der wir auf Gott schauen, auf die Welt und auf uns selbst… damit wir Gott, die Welt und uns selbst anders wahrnehmen können… damit wir die Art ändern können, wie wir über Gott, die Welt und uns selbst denken… damit wir die Art ändern können, wie wir in der Welt und mit Gott leben.

Mit anderen Worten: Denken wir wirklich, dass Gott nur dann gegenwärtig ist, wenn Gott auf unserer Seite zu sein scheint, wenn alles glatt geht und ganz eindeutig, klar und sauber ist? Kann Gott wirklich erst dann gegenwärtig sein, wenn all der schmutzige oder unordentliche Kram in unserem Leben aufgeräumt und fort ist? Macht sich Gott wirklich größere Sorgen darum, von den schlechten Dingen angesteckt oder verunreinigt zu werden als vielmehr selbst die schlechten Dinge mit Gutem zu durchdringen – Gnade, Großzügigkeit, Heilung, Liebe und Vergebung?

Dann, schließlich: “Glaubt an die gute Nachricht.” Glauben bedeutet nicht einfach intellektuelle Zustimmung zu einem Bündel von Annahmen über Gott, die Welt und uns selbst. Vielmehr bedeutet es – in einem jüdischen Sinn – sich mit Haut und Haar einer Sache zu widmen, einer Sache, die wir jetzt anders wahrnehmen und sehen, über die wir anders denken und die uns anders leben lässt. Buße oder Umkehr ist nicht einfach ein religiöses Gefühl, es ist eine Berufung, eine Herausforderung, eine Einladung zu einer Reise, die all unsere Annahmen, Vorurteile, unser Wissen, unsere Werte, unsere Hoffnungen und Ängste, unsere Erwartungen, unsere Beziehungen, unseren Lebensstil und unseren Charakter in Frage stellen wird.

Und Umkehr fängt dort an, wo wir eine leise Ahnung von der Möglichkeit bekommen, dass Gnade nicht auf Heiligkeit wartet/dass Gnade nicht von der Heiligkeit des zu Begnadigenden abhängt. Gnade eröffnet vielmehr die Möglichkeit, dass Menschen heilig werden, die sich keiner Illusionen über ihre Unzulänglichkeit oder Bedürftigkeit hingeben.

Als Jesus an den See Genezareth kommt und Simon und Andreas einlädt: „Kommt, folgt mir nach,“ da ruft er sie zu viel mehr als zu einer magischen Mystery-Tour oder einer interessanten religiösen Pilgerfahrt. Sie wissen nicht, worauf sie sich einlassen… und Jesus – klugerweise – sagt es ihnen nicht. Er unterzieht sie auch keiner Prüfung um zu testen, ob ihre Theologie schlüssig und informiert genug ist oder ihre Ethik rein genug, bevor ihnen erlaubt wird, mit ihm zu gehen. Sie werden eingeladen, mit ihm zu gehen… und zu sehen, was auf dem Weg passieren wird. Wichtig ist, dass sie neugierig genug sein müssen, um ihre gewohnte Routine zu verlassen und ins Unbekannte aufzubrechen.

Ich weiß nicht, was euch das sagt. Für mich ist es eine deutliche Erinnerung an Folgendes: Jesus zu folgen ist eine Reise der Veränderung, kein einmaliges Ereignis. Konversion ist ein Prozess und nicht eine einmalige Entscheidung. Aber es ist genauso wichtig, dass wir die Reise (an einem Punkt tatsächlich) beginnen, den Strand und die Netze verlassen, und aufbrechen in eine ungewisse Welt jenseits dessen, was uns vertraut und lieb und bequem ist. Jesus nachzufolgen ist einzigartig wundervoll und herausfordernd, aber es umfasst das ganze Leben und nicht nur die religösen Krümel davon. Theologie handelt vom Leben, nicht von Religion, Frömmigkeit oder bloße Spiritualität.

Der Rest von Markus’ Evangelium buchstabiert das durch, was es bedeutet umzukehren. Wir treffen Menschen, die es wagen, die Art zu ändern, wie sie sehen und denken und leben. Und wir treffen Menschen, die das nicht wagen. Die Ironie daran ist, dass diejenigen, die sich nach dem Kommen Gottes gesehnt und die darum gebeten haben, diejenigen sind, die es nicht schaffen, sich zu ändern – und sie sind es am Schluss, die Jesus kreuzigen. Diejenigen, die es wagen umzukehren, sind die überraschenden Leute – die ‚Unreinen‘: Frauen, Behinderte, Außenseiter. Wir sollen schockiert sein, wenn wir die Evangelien lesen und entdecken, dass all die falschen Leute Jesus auf ihrer Seite finden und dass er sie einlädt, mit ihm zu gehen.

Man könnte noch viel mehr darüber sagen. Wir könnten zum Beispiel darüber nachdenken, dass die christliche Kirche nicht einheitlich, sondern einig sein soll: Jesus beruft eine bizarre Mischung von Jüngern und erwartet von ihnen, dass sie ihm gemeinsam folgen. Das ist nicht leicht. Aber das ist genau der Punkt: Umkehr umfasst nicht nur das Individuum, sondern all diejenigen, die mit Jesus auf dem Weg sind.

Und vermutlich ist das Schwierigste für uns alle zu begreifen, dass Jesus, anders als in Mike Yaconelli’s wiederkehrendem Traum, nie die Person hinter uns anschaut – er schaut ganz direkt uns selbst an und lädt uns ein, die Neugier und die Fantasie zu haben, aufzustehen und ihm zu folgen, gemeinsam mit einer wilden Mischung aus Heiligen und Sündern, die wir “die Kirche” nennen.

Langweilig wird das bestimmt nie.

The Diocese of Bradford is currently hosting the Bishop of Khartoum, Sudan, as we celebrate 30 years of a diocesan link. Talking with the bishop over the last few days about the situation facing Christians in Sudan, I keep asking myself the question why a red line has been drawn in Syria, but not in Darfur? President Bashir has been indicted by the International Criminal Court in The Hague, yet the West has not threatened to carry out surgical strikes against those Sudanese military installations that continue to commit murder on a massive scale.

Why not? What is the moral difference between Syria and Darfur/Sudan?

These questions arose not just from conversations with the Bishop of Khartoum, but also from a service in a Bradford parish church this morning.

Church – particularly the Church of England – frequently gets a bad press, yet where else can you find a community of people who consciously belong together, deliberately question their own way of life, dig deep into the stuff of their souls, wrestle with how personal commitment (discipleship of Jesus) connects with (or leads to or derives from) stuff like Syria, Darfur, and so on? Where else do you get this corporate soul-searching in a context of music, silence and attentive listening? What other group brings together (by choice) people of different social strata in one place where attention is paid to looking at the self and beyond the self, encouraging commitment and perseverance, challenging complacency and hypocrisy?

I think we easily overlook just how remarkable this phenomenon is. A congregation thinks of today's routines in the light of the eternal and the global. It hangs on and lives with uncertainty and unresolved questions. Yet, it does so with hope – not wishful thinking, but the hope that derives from “hearing amid the cacophanies of the present the music of the future”.

Anyway, the point I was musing on with the congregation this morning was that when Jesus invited people to follow him, he insisted that they did so with their eyes open. This journey would be no walk in the park, but would throw them together with people they wouldn't choose and might not like – but by following him they would deny themselves the option of choosing company that was convenient to them. Pulling together a passage from Jeremiah (18:1-11) and Luke (14:25-33), we noted that Christians are to be people who, having received the generosity of God, are bound to live generously. However, they must also live out the habit of recognising failure and choosing to change – personally and by feeding the hungry, caring for the destitute, and so on.

And when it seems that, in Jeremiah's language, the potter's clay gets messed up and has to be broken and re-thrown, this is not the end of the story. According to the biblical narrative, (and in the words of Amercian Fransiscan, Richard Rohr) “everything belongs”. Nothing of our life is wasted. The broken bits get collected up and re-worked into something both beautiful and useful. Yet, this should not be easily romanticised: it is painful and hard, and impacts on the emotions, the psyche, lifestyle and self-esteem.

This is what church does. It creates a space in which deep examination and questioning can go on – both of the self and of the world we live in. And it opens up the possibility of motivating a community of people who seek to see the world changed, but starting with themselves. This is the humility of repentance.

And it compels us not to lose hold on the hard questions about self and Syria, the local and the global, the temporal and the eternal.

It is also hugely enjoyable.

 

This morning I was doing the first of two Confirmation Services today and preached about Paul’s story (and our own distinctive story) from Galatians 1. Considering Saul’s conversion on the road to Damascus, but beginning with my own story of coming to faith as a child in Liverpool, I was trying to encourage the congregation to consider how they have been met by God in a way that brought life in the midst of death. Every person’s story is unique and God never seems to replicate his encounters in ways that make them susceptible to engineering or formulaic repetition. (Which is why I am sceptical of the many ‘health and wealth’ preachers who advertise themselves around London…)

Driving home afterwards, I was thinking about how the media narrative that lazily trots out unchecked ‘church in decline’ or ’emptying pews’ language should be embarrassed by the reality that lots of people are becoming Christians and affirming their commitment publicly. Most confirmations I do are for adults these days and candidates often have remarkable stories to tell of how they have come to this point. 18 this morning and a load more this evening. Week in, week out, I find myself baptising and confirming adults and young people.

What interests me today, however, is the uniqueness of their stories and a particular story I read a couple of days ago. Joanna Robertson wrote for the BBC’s From our own Correspondent an article entitled ‘Setting the memory of Holocaust victims in stone’. Basically, in Berlin brass cobblestones are appearing in the pavement outside buildings and houses in the city. These brass stones bear the names of Jews who lived in these places before being removed and sent to their deaths in Hitler’s Final Solution.

In fact, this isn’t new. I walked round Hamburg a couple of years ago with German friends and these stones appeared everywhere we walked. It struck me then that this is almost more powerful than simply putting up hundreds of names together on a single memorial in a town centre. It becomes impossible to take in the enormity of the crime and the loss when hundreds or thousands of names are put together in a single place. The names blend in and become anonymous to those who had no other connection with them.

But, when you walk down city streets and every step you take seems to place your foot against yet another brass Stolperstein (literally, stumbling block) bearing the name, dates of birth/death of a dead Jew… and the nature of their fate (‘murdered’, ‘suicide’, ‘killed while trying to escape’, etc.), it brings it powerfully home that each individual counted – that each one had a name, a story to tell, a home from which they were ripped out, a family that was destroyed like vermin. Their stories might be largely forgotten now; but they themselves cannot be forgotten because these stumbling blocks cannot be ignored.

This need to re-member the story and to dignify the individuals involved is rooted in the Judaeo-Christian fundamental conviction that human beings have infinite worth – not because other people happen to say they do, but because they are ‘made in the image of God’ (Genesis 1:27). According to this conviction, every human being is valuable, and Christian ethics start at that point. Therefore, every story of every person deserves dignity.

Just before laying hands on a candidate and confirming him/her, I look them in the eyes while I say the set words:

[Name], God has called you by name and made you his own.

Each one needs to hear that clearly. And behind it lie the stories of  people in the Gospels whose experience of religion told them they were worth little or nothing (ritually unclean women, for example)… until they met Jesus and he restored to them their value – sometimes even giving them a new name.

A good example is in Luke 13: 10-17 where Jesus takes an excluded woman and heals her. However, the real point of the story is twofold: (a) the religious keenies miss the point (a woman got healed) and diss Jesus for having done it on the wrong day (the Sabbath); (b) he publicly refers to the woman as ‘this daughter of Abraham’, immediately and unequivocally restoring to her her place in society, her dignity as a human being and her identity as part of the community of God’s people.

I have always thought of ‘stumbling blocks’ as a rather annoying problem. Perhaps they have a positive purpose in making us stop, read the names, think about our fundamental anthropological-theological assumptions, root our human ethics and consider how easily we dehumanise those with whom we disagree or who we would prefer to stay outside our preferred group of the self-defined ‘righteous’.

If you go to Hamburg or Berlin, you can’t avoid them.

I once heard academic and journalist Timothy Garton Ash on BBC Radio 4 offering a mischievous definition of a nation:

A group of people united by a shared hatred of their neighbours and a common misunderstanding of their own past.

Original? Or did he nick it from someone else? I have no idea, nor do I care. But what he describes is the opposite of what happened to the beleaguered and frightened friends of the crucified and raised Jesus of Nazareth on the Day of Pentecost.

Instead of being united by a shared hatred of those who had put Jesus to death and now threatened them, they were empowered to go into the heart of the ‘neighbourhood’ and tell the story of Jesus in ways that could be heard and understood by all-comers. Fear of the neighbour (and what he might do to them) was transformed into a rather reckless and fearless openness about God loving even the crucifiers and opening to them a new door to freedom.

But, rather than simply obliterate the past and start a ‘new’ future, the Holy Spirit seems to have taken seriously what Jesus said about new wine and refreshed wineskins: you don’t dump the past, but renew and refresh it. So, the Spirit who moved on the waters of the world’s first day, who breathed new life into the dead bones of Ezekiel’s vision, who inspired the prophets to recall their original vocation (to give up their life in order to be a blessing to the world), and who anointed Jesus to fulfil what had always been the calling of Israel, now reminds the bereaved and surprised disciples that their story makes sense after all. Instead of being the aberration or even denial of God’s intentions, Jesus has made sense of them.

So, Pentecost isn’t about something necessarily new. It is about God’s people being reminded of their story and vocation and being empowered to live it out in a still-hostile world. Thrown together as a ragbag of saints and sinners, this new community re-members its past and unites in shared love for its neighbours.

Revolutionary.

Good Friday is a sobering day. Like on the day to which it refers, life just carries on around an event which transformed the world. A man dies on a gallows planted in the rubbish tip outside the city where the smell is foul and polite society doesn’t have to watch.

Good Friday is also a challenge to those who celebrate it most fervently. It was the religious keenies who crucified Jesus – who cried for his blood but let the politicians do the dirty deed. What a waste. What a sad end to a transient dream.

Or was it?

Jesus was clear that he was fulfilling what had always been the vocation of Israel: to lay down his life in order that the world might see who and how God is. So easy to get this wrong. So seductive to turn the vocation to give your life into one that tells you you deserve to live your life, whatever the cost to everyone else.

So, Jesus refused to save his life, but to give it away – and thus to show that God’s way of power is to open your arms to a world that will happily nail you. Not a clenched fist, but nailed hands and feet. This is your God: one who gives himself away, subject to all the ridicule and humiliation the world can throw at him.

And this is what this God calls his people to be. If the church is ‘the body of Christ’, then presumably the church (in its life, praxis, commitment to the world and its priorities/values) should look something like the Jesus we read about in the Gospels? One, that is, who poses a radical challenge to the way the world around sees God, the world and us.

Sunday might be coming, but we had better stick with Friday until we have grasped (or been grasped by) the need to recover our vocation: to look like the Jesus we read about in the Gospels. I want to move on to something less painful – I don’t like violence – but that is the temptation to be resisted today.

The white stuff came again in Langenargen today, but it couldn’t make up its mind whether to thicken into real snow or wimp its way into sleet. I think the sleet won.

I have been reflecting again on how my perception of people, events, places and ‘issues’ can be challenged by a new perspective. Yesterday I mentioned (again) Helmut Schmidt’s observation that politicians need ot be able to speak at least two foreign languages in order to be able to examine their own culture and assumptions from the perspective of an ‘outsider’. When you sit ‘inside’ another culture and look through its lenses (cultural, linguistic, philosophical, historical, political, etc.), you begin to relativise your own – or, at least, get them into some sort of proportion.

What is relatively crucial to one culture might be unimportant in another. Seeing it through the latter’s lens might leave me still thinking it is important, but at least I will have checked it out against the bigger picture of the world’s realities. For example, the state of the local scout hut might be a huge issue locally; but, in the light of the devastation in Haiti, it becomes a minor issue in the grand scheme of things.

This constant readjustment is vital in stopping us becoming obsessive about trivia. And it applies to more than just politics and scout huts.

I have just read Kenneth Bailey‘s excellent book, Jesus Through Middle Eastern Eyes. I was first introduced to his writings 25 years ago when I read Poet and Peasant and Through Peasant Eyes. Bailey spent 40 years living among Middle Eastern people and tried to learn to read the Bible as it would be read through their eyes. After all, it is their book. He discovered that much of our western reading of (for example) the parables of Jesus is off the mark when put up against people who instinctively understand and ‘feel’ the cultural stuff underlying them.

The book is excellent and easy to read – with only a few bits that made me question his assumptions. It deserves a wide readership – especially among those who dare to preach this stuff. Its subtitle is Cultural Studies in the Gospels.

Reading this reminded me of an exercise John Bell (of the Iona Community) did with over 100 of my clergy about six years ago. I had become Bishop of Croydon and wanted to bring my clergy together for encouragement and fellowship. I wasn’t sure I was the person to do this, but asked John to do a ‘study day’ with us – at least I could make the thing happen. John agreed and led a stimulating, challenging and hugely encouraging day that sent many of us back to re-read our Bible afresh.

In the afternoon he handed out a white envelope to everyone. Each envelope had on it a letter: A, B, C or D. Before we were allowed to open the envelope John told four stories of characters in the Gospels: Mary at the wedding at Cana, the woman with the heamorrhage, the child Jesus ‘put among his disciples’, and one other (which age has removed from my memory).

Having told the stories, he then asked us to open our envelope and ask ourselves whether the person on the black & white postcard-photograph was what the character in the story might have looked like. There was a silence, followed by laughter. One person near me had a picture of a crabby-looking Middle Eastern woman in her fifties, with few teeth, but a determined look on her face. Another had a beautifully back-lit photo of a youngish woman in lingerie looking wistfully towards the camera.

The point was obvious. We bring to our reading of the Bible so many assumptions before we even get to the text. We grow up with images that colour our reading and (sometimes) prevent us properly understanding what the text is trying to say. For example:

  • Why do we see Mary as the perpetual 16 year-old, waif-like and dressed in lovely blue, when at the wedding in Cana she was clearly in her late forties or early fifties and had been widowed for a couple of decades or so?
  • Was the child a boy or a girl? Was he/she a clean-looking and well-clothed ten year-old or a scruffy three year-old urchin?
  • Why did I always assume that the woman who had been bleeding for almost a couple of decades was elderly and unattractive? Why couldn’t she have been young-ish and beautiful – sexy even?

My/our reading of these characters – and, therefore, the meanings we brought to the texts – had all been conditioned by unconsciously imbibed images and assumptions about them and what they were about. These ‘filtered’ images shape the way we read the text, think about their meaning, form our theology or reinforce our prejudices about what Jesus is all about.

This is why one of the Bible verses that really stands out and haunts me (as someone who takes the Bible with the utmost importance) is John 5.39:

You diligently study the Scriptures because you think that by them you possess eternal life. These are the Scriptures that testify about me…

In other words, those who think they stand closest to the Scriptures are in most danger of missing the point. It was true for the Pharisees and I think it remains true for me.