I knew I shouldn’t have done the interview with PA the other night. That said, I did, and I take responsibility for what followed.

For the record (unlike the Daily Mail’s rather selective quotation which is now getting further transmitted and re-shaped – I haven’t seen the original PA copy), what I said in answer to questions was this, the nuances being clearly too subtle:

There are Christians who worry about whether they can or cannot speak about their faith at work. This is a fact. There are Christians who worry about it. However, that is not to say that their concern is justified. Furthermore, we cannot – and should not – extrapolate from (for example) one media report of a Christian being disciplined for doing so to a judgement that all Christians are concerned. This is patent nonsense. Theresa May was following a report that said we should grow up and use common sense.

I did not use the word “scared”. I did not “slam” (as I am being reported to be doing) anyone. I also said clearly that this is not a concern for me and that we should get on with it with confidence.

The bit about secularists was simply that there is too often an assumption that there is a potential tension between the faiths and that others might be offended by Christians talking about their faith or the content of Christmas. This also is nonsense. However, there can be an illiberal element to some liberals who are tolerant only of those who consent to their understanding of liberalism or tolerance. That is true. However, it is not to say that all liberals are illiberal.

Not quite how the story has run, is it?

This is the text of a sermon for Advent Sunday 2016 which also concluded a Bachwoche at the St Johanniskirche in the German city of Würzburg. The service, with orchestra, choir and soloists, was a Kantatengottesdienst, and the reading was from Matthew 3.

Danke sehr für die Einladung, heute die Predigt zu halten. Ganz am Anfang muss ich etwas klar machen: Ich spreche ab und zu deutsch, aber ich habe immer Probleme mit der, die und das. Total verständlich, aber es tut mir wirklich leid. Und wenn mein deutsch so schlimm ist, dann können Sie eine Stunde schlafen.

Heute feiern wir nicht nur Johann Sebastian Bach und, in diesem Reformationsjahr Martin Luther; heute fängt auch das neue Kirchenjahr an: Advent. Wir freuen uns auf das Kommen des Gottessohnes in die Welt. Aber, wenn wir diese Adventszeit am besten benutzen werden, müssen wir uns einige schwere Fragen stellen.

In Matthäus Kapitel 3 kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Trotz seiner Erklärung wurde wahrscheinlich diese Einladung des Täufers als Blödsinn gehört, weil es keine Beweise gab, dass dies einfach möglich war. Wie kann Gott da sein, wenn wir immer noch unter dem Druck des römischen Militärs leben?

Und die schwere Fragen, die wir uns stellen sollten? Was erwarten wir vom Herbeikommen des Himmelreichs? Sind wir bereit, unsere Erwartungen von Gott herausfordern zu lassen? Bald kommen wir zu dieser Frage zurück, aber darauf müssen wir ein Bisschen warten…

Maria, die Mutter von Jesus, wartete neun Monate, bis das Baby geboren wurde. Neun Monate. Oft frage ich mich, was sie in diesen Monaten tat. Woran dachte sie in der Nacht, als das wachsende Baby in ihr bewegte? Hatte sie ständig Angst vor der Zukunft in einer unsicheren und instabilen Welt? Hatte sie Angst davor, dass das Baby schließlich nicht geboren würde? Woran dachte sie jeden Tag? Und worauf wartete sie?

Ich habe drei Kinder. Sie sind erwachsen und zwei von ihnen sind verheiratet. Der ältere Sohn und seine Frau wohnen in meiner Heimatstadt Liverpool und sie haben zwei Kinder, Ben und Anna. Ben ist sechs Jahre alt, Anna ist drei (und denkt, dass sie Rapunzel ist). Meine Tochter und sein Mann wohnen in Nottingham und sie haben einen kleinen Junge, der siebzehn Monate alt ist, und er heißt Joe. (Der jüngere Sohn hat keine Kinder … hoffentlich.) Wenn ich die lieben Enkel anschaue, kann ich nicht anders tun, als mich zu fragen, was sie aus ihren Leben machen werden. Was wird ihnen in den kommenden Jahren passieren? Welchen Charakter werden sie entwickeln? Wie werden sie mit Misserfolg als auch Erfolg fertig werden?

Die sind dieselben Fragen, die ich mir stellten, als meine eigenen Kinder klein waren. Wir wissen, dass wir sie nicht beschützen oder kontrollieren können, wie sie zum Erwachsenenalter aufwachsen. Also, meine Frau und ich warten, um zu sehen, was aus unseren Enkeln wird. Wir warten. Immer warten.

Wir Menschen warten nicht gern. Das Warten gefällt uns nicht. Heutzutage haben wir uns daran gewöhnt, alles jetzt zu haben, was wir wollen. Wir nennen das die 'sofortige Befriedigung' (instant gratification). Wir wollen haben, was wir haben wollen, sobald wir es haben wollen. Einmal vor einigen Jahren ist eine Kreditkarte in England mit dem folgendem Werbespruch beworben: “Take the waiting out of wanting.” (Nehmen Sie das Warten vom Wollen.) Wenn ich etwas nicht leisten kann, kann ich Kredit bekommen, und es jetzt – sofort – haben. Ich muß nicht warten. So ist das Leben heute.

Deshalb kommt Weihnachten jedes Jahr früher – wenigstens in England. Die Adventszeit wird vergessen. Wir haben vergessen, wie man warten sollte.

Denn die Wartezeit ist nicht eine leere Zeit. Sie ist keine Zeit der Inaktivität. Sie ist keine Zeitverschwendung. Aber, wenn wir irgendetwas aus der Bibel lernen sollten, dann ist es sicher, dass wir lernen müssen, zu warten.

Israel wartete 430 Jahre, bis das Volk von der ägyptischen Unterdrückung befreit wurde. Danach musste das Volk noch vierzig Jahre in der Wüste verbringen, als eine Generation von Romantikern, Beschwerdeführern und anderen Menschen ausstarben, die von Nostalgie getrieben wurden. Und, trotz allen Warnungen, wollte das Volk einen sofortigen Erfolg haben, in dem Land, das ihnen nur einigen Monaten vorher eben nicht gehörte. Sie vergaßen ihre eigene Geschichte – dass sie einmal Sklaven waren – und bald fangen sie an, andere Menschen als ihre Sklaven zu behandeln. Einige Jahrzehnten nachher ist das Volk zweimal ins Exil geschickt worden- im achten und im sechsten Jahrhundert vor Christus. Vierhundert Jahre lang danach war Gott offensichtlich stumm. Die Macht des römischen Reichs verspottete Gott und die Verheißungen, die er seinem Volk gemacht hatte. Aber dann kam der fremde Mann namens Johannes der Täufer, der Massen zum Fluss zog, um ihnen dort zur Buße zu rufen. Johannes öffnete die Augen des Volkes, damit sie Jesus von Nazareth anschauen durften.

Das Warten dauerte sehr lang.

Dann wartete Jesus bis er dreißig Jahre alt war, bevor er seine öffentliche Dienst anfing. Drei Jahre später war er tot.

Heute werden wir eine Gelegenheit geschenkt, aufzuhören, langsamer zu gehen, und auf Gott zu warten. Advent. Wir warten auf das Kommen des Königs Jesus … wie der deutsche Theologe Wolfhart Pannenberg es einmal ausdrückte, “auf die Invasion der Zukunft in die Gegenwart”. Heute fangen wir an, zu warten … und die Zeit zu nehmen, die Geschichte Gottes mit seinem Volk neu zu erzählen, damit wir in vier Wochen bereit sind, das Christkind willkommen zu heißen. Tatsächlich haben wir eine Gelegenheit, uns noch einmal die Frage zu stellen: Worauf warten wir eigentlich? Was erwarte ich vom Christus? Was für einen Christus erwarte ich? Was für einen Heiland? Was für einen König? Und bin ich bereit, meine Erwartungen herausfordern zu lassen?

Das Volk Israels wartete Jahrhunderte lang auf die Rückkehr Gottes unter ihnen. Aber es gab ein grundsätzliches Problem: der heilige Gott darf/kann nicht durch Kontakt mit den unheiligen Heiden verunreinigt werden. Die Heiligkeit Gottes ist Hauptsache. Und die Frage schreit in ihren Herzen: Wie kann Gott unter uns sein, wenn die Römer immer noch da sind? Während die Römer hier bleiben, wie können wir erwarten, daß Gott uns liebt oder daß wir nicht mehr in Exil leben? Während die Römer hier bleiben, muss Gott notwendigerweise fehlen. Also, wie sollten wir in diesem fremden Land die Heimatsprache lebendig halten, oder die sogenannte Heimatslieder singen, wenn unsere Augen bestätigen, dass Gott nicht da ist? Wann werden die Römer endlich aus dem Land ausscheiden?

Die Antwort zu diesen schweren Fragen finden wir im Markusevangelium Kapitel eins. Hier lesen wir zwei Versen (14-15), die das klar machen, worauf das Volk wartete, als Jesus in Nazareth aufwuchs.

Nachdem aber Johannes gefangen gesetzt war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Die Leute suchen nach die Hinweise, dass die Römer bald weggehen. Dann werden sie sicher wissen, dass das Land ihnen wieder gehört, dass Gott schon wieder unter ihnen kommen darf. Dann werden sie wissen, dass sie eine Zukunft haben als Gottes Volk. Also sagt Markus:

“Jesus kam nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes.” Das Evangelium? Die gute Nachricht? Die Römer gehen.

Dann fasst Markus die Botschaft Jesu in vier kurzen Sätzen zusammen: “Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße. Glaubt an das Evangelium.”

Die Zeit ist erfüllt. Jetzt. Heute. Nicht Morgen, aber jetzt. Das Volk wartete Jahre lang – zu lang – aber jetzt ist die Zeit gekommen. Aber die Menschen schauen um sich her und fragen: wie kann das wirklich so sein, denn die Römer sind immer noch hier? Etwas stimmt nicht.

“Das Reich Gottes ist herbeigekommen.” Gott der Herr ist hier, gerade wo in unserer Erfahrung herrschen die Verwirrung, das Leiden, die Entfremdung, die Ängste und die Wut. Aber wie kann das so sein? Die Römer bleiben und es gibt kein Zeichen, dass sie bereit sind, das Land zu verlassen. Wie kann der heilige Gott hier sein, wenn die unheiligen Heiden das Land mit ihren falschen Göttern und ihrer militärischen Macht herrschen?

Tut Buße! Das heißt, metanoiein: verändere dein Denken. Schau durch eine neue Linse hinaus. Möglicherweise wirst du auch jetzt die Anwesenheit Gottes anders anschauen können, um über Gottes Aktivität in der Welt anders nachzudenken. Dann wirst du im Lichte dieser metanoia anders in der Welt leben. Mit anderen Worten: traust du dich – wagst du es zu glauben, dass Gott hier sein könnte, auch wenn die Römer im Land noch bleiben? Wagst du es zu glauben, dass Gott hier bei dir sei, auch wenn dein Leben ständig hart ist, und du dich nie frei fühlst? Wagst du es zu glauben, dass Gott da sei, auch wenn deine Augen eine andere Geschichte erzählen? Wagst du es, Gott, die Welt und dich selbst anders anzusehen und deine Umständen anders zu verstehen?

Eine kleine Geschichte dazu:

Ein Engländer, ein Ire und ein Schotte sind von einem riesengroßen Riese gefangen worden. Der enorme Riese sagte dem Engländer: “Sag mir eine Sache, die ich machen soll. Wenn ich es schaffe, dann fresse ich dich; wenn nicht, lasse ich dich frei.” Der Engländer überlegte einen Moment, dann antwortete er mit dem leisen britischen Humor: “Werft einen Stein auf den Mond, und, wenn der Stein zurückkommt, musst du ihn fangen.” Der Riese lachte (ho ho ho), warf einen Stein auf den Mond, und fing ihn, als er zurückkam. Er fraß den (ziemlich überraschten) Engländer. Der Ire sah das und überlegte weiter. “Lauf um die Welt zehn Mal in zehn Minuten herum”, sagte er mit dem Selbstvertrauen der Kelten. Der Riese lachte (ho ho ho), und spazierte in neun Minuten zehn Mal um die Welt herum … und fraß den verwirrten Iren. Dann kam der Schotte dran. Er lachte, kratzte seinen Kilt (Schottenrock), spuckte auf den Boden und sagte: “Schwimm darin!”

(Normalerweise kommt in solchen Witzen der Ire als dritter. Aber diesmal feiern wir gemeinsam die Entscheidung bei der Volksabstimmung der Schotten, britisch zu bleiben! Wenigstens bis Brexit…)

Diese Geschichte illustriert metanoia! Eine neue Art, Gott, die Welt und dich selbst zu sehen und zu verstehen.

OWolf Biermann hat seiner neuen Autobiographie den Titel gegeben: 'Warte nicht auf bessre Zeiten!' Das Evangelium bestätigt, dass Gott schon hier ist, wo das Leben schwer und kompliziert ist, und wo unsere Probleme ungelöst bleiben, wo das menschliche Leiden oft unerträglich ist, und wo es oft scheint, dass Gott einfach nicht da ist.Also, “Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße. Glaubt an das Evangelium.” Das heißt nicht: Gib deine intellektuelle Zustimmung zu einer Reihe von Sätzen über Gott!, sondern: Widme dich Gott und dieser neuen Perspektive – mit Körper, Verstand und Geist. Und jetzt darfst du entsprechend in der komplizierten Welt leben. (Auch in der Welt von Donald Trump, Vladimir Putin und den Brexit-Briten.)

Das Volk wartete. Und Gott kam. Aber Gott kam nicht, wie sie erwarteten. Gott überraschte sie mit der Art seiner Anwesenheit. Er wartet nicht, bis alles klappt. Er wartet nicht, bis wir völlig konsequent leben. Er wartet nicht, bis die Welt und die Kirche so rein werden, dass er es garantieren könnte, ohne Verunreinigung unter uns zu kommen. Martin Luther hat das als 'sola gratia' verstanden.

Johann Sebastian Bach verstand nicht nur die Musik. Er verstand die Adventszeit – das Warten und das Erwarten. Er wusste, dass 'jetzt' ist nicht das Ende der Geschichte. Er wusste – wie eine englische Theologin (Paula Gooder) es ausdrückte: the meaning is in the waiting (die Bedeutung liegt im Warten).

In der heutigen Kantate schreibt Bach: “Es galt ein neues Leben”, und damit stellt er uns eine Frage: wie mag dieses neue Leben eigentlich aussehen? Leben wir als Christen, die in dieser Welt nicht von Angst getrieben werden, sondern die durch Hoffnung in Gottes Zukunft gezogen werden? Sehen wir aus, wie den Jesus, auf den wir gewartet haben, und den wir in den Evangelien sehen? Sehen wir aus, wie den Jesus, dessen auferstandenen Körper immer noch die Wunden seiner Kreuzigung darstellen? Wir haben schon früher miteinander gesungen: “Er ist geruht, ein Helfer wert, / Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, / Sein Königskron’ ist Heligkeit, / Sein Zepter ist Barmherzigkeit.” Ein König, der sich unköniglich benimmt.

In Advent warten wir auf einen Gott, der schon auf uns wartet.

Gott überrasche und segne uns mit seiner Anwesenheit, mit seinem Lächeln, und mit seinem Ruf zum metanoia, damit wir am Weinachten bereit sein werden, die Gabe seiner Liebe und Barmherzigkeit mit ganzem Herzen und mit klarer Sicht genau hier inmitten der wirklichen Welt zu feiern.

 

This is the script of this morning's Thought for the Day on BBC's Radio 4 Today programme:

This week we have heard two stories about violence and extremism that raise questions about how it is possible to move on from terrible trauma into a new future. One involves Christians who have fled from their villages in Iraq and now refuse to return. They are too afraid of violence and no longer see their houses or communities as 'home'. They are driven by fear and suspicion – and it doesn't take too much imagination to work out why. After centuries of living side by side with people of different religious commitment and ethnic identity, these societies are now fragmented, divided and shredded of trust.

The second is the conviction and sentencing yesterday of Thomas Mair for the murder of MP Jo Cox. The sheer dignity of her family in the face of this violence has been remarkable. But, now they have to reconcile themselves to a lifetime without the woman who was their mother, wife, daughter and sister, and so on. Shaping a new future in the light of such loss is not an easy task.

So, two events – one far away in Iraq where I visited refugees earlier this year, and one in my own diocese – where we see the human and social consequences of extremism which leads to isolation and violence, and where reconciliation looks hard to find. But, giving up on the possibility of reconciliation only condemns people to further isolation, fear, distrust and suspicion.

Words like “peace and reconciliation” can appear bland; but the task of reconciling is demanding and costly. It's about trying to hold together people whose experience has torn them apart. The whole point of it is that already divided, damaged and conflicted people can choose to break the cycle of hatred.

The symbol of Christianity is a cross – a man nailed to it with arms open, exposed to all that the world can throw at him, but not throwing it back. Open arms can represent welcome to all-comers; they can also hold together those at extremes who otherwise might pull apart into different worlds. And there's the risk that those doing the reconciling find themselves being pulled apart in the process.

In her first Commons speech Jo Cox said: “While we celebrate our diversity, what surprises me … is that we are far more united and have far more in common with each other than things that divide us.”

Hearing this again, I am haunted rather than comforted by the words of Jesus: “Blessed are the merciful, for they will receive mercy… Blessed are the peacemakers, for they will be called children of God.”

This is the script of this morning's Thought for the Day on BBC Radio 4's Today programme:

Chatting recently to an academic who leads a leadership consultancy, I was a little surprised when he said: “The two things that the high-powered business people who come here can't talk about are failure and death.” I replied: “Oh. That's where we start.”

Christian faith begins not with a running away from failure and death, but rather with a totally realistic appraisal – based, of course, on experience – of human failure, and the facing of mortality. Come to terms with these two beasts and the rest begins to fall into place. To paraphrase Martin Luther King: what we might be wanting to live for will be determined by what we are prepared to die for.

I have been thinking about this while wondering what is going on during the last week or so in the mind of the failed US Presidential candidate Hillary Clinton. She has spoken about wanting to curl up with a good book and not go out of the house. To have been so close for so long to the seat of power and then to lose it in a flash cannot be anything but hard to handle. Anyone with a shred of empathy – whatever their politics – must surely be able to comprehend this.

Is it not true that the measure of the man or woman is not how they handle victory, but how they handle defeat? Living with failure can be a gift in that it dismantles pretensions, dismisses illusions and disables hubris? Think of St Peter – protesting that he would stand by Jesus of Nazareth whatever happened … before running away when identified as one of his friends from Up North. Peter's self-image bled into the soil beneath the cross where Jesus died … but, he found a renewed future in a conversation with the risen Christ back on the beach where he worked as a fisherman.

This is not romantic nonsense – a sweetening of the bitter pill of defeat. Rather, it is realism born of the experience of people throughout the generations. Defeat can be humiliating, embarrassing and painful – especially in the light of the great claims to power made during an election campaign. Yet, it can bring freedom, release and the possibility of a new start in a new world in which we are no longer measured by our trophies, but by our humanity. Confronted afresh by our mortality, defeat can give us the opportunity to strip away the illusions and face the truth.

One word for this is 'repentance' – in the Greek this means literally 'to change your mind'. It means daring to look differently at the world and ourselves in order to see differently in order to think differently in order to live differently. Or, to put it differently, to snatch hope from the jaws of defeat.

This is the text of an article published in the Yorkshire Post today:

A couple of years ago a book was published that offers readings, prayers, poems and reflections for Remembrance. It is called ‘Hear My Cry’ – a repeated and heart-felt wrenching of the spirit taken from the Psalms.

But, it is the subtitle that grabs the attention: ‘Words for when there are no words’.

It sounds like a ridiculous paradox, yet anyone who has ever found themselves in despair will know exactly what it means. There are times in life – and always in the face of death – when we find ourselves empty and silent. As human beings we seem made to make shape out of chaos; but, bereavement can leave us simultaneously speechless and desperate for order. And we find we cannot control the grief or make it better.

In such circumstances we sometimes need the words of others when we have no words for ourselves. Someone else needs to provide the vocabulary for grief, the words for when we have no words and silence is too painful.

If this is true of most bereavements, it is particularly true when death is violent and distant. To lose a son or father or daughter or wife or husband in the course of military conflict brings a particular silence, a particular grief. The distance and the unknowing of the context makes the death more grievous – even if death is always death.

I have never lost anyone close to me in war, but my parents lived through the bombing of Liverpool during World War Two. I also took part in the intelligence support for British forces in the South Atlantic, and saw the consequences for those who were involved and had to live with the deaths of friends and colleagues.

If Remembrance Day did not exist, I think we would need to invent it. For two reasons:

First, we need to create a public event of remembering the people and events that have shaped the society to which we belong and in which we invest. Those whose loved-ones have died in conflict on our behalf need that public recognition of their loss. For their loss is our loss. Canadian singer-songwriter Bruce Cockburn watched the coffins of slain Canadian troops being carried off a military aircraft in Afghanistan several years ago, and wrote a song about it. Having described in the most moving language the tragedy and dignity of what he had witnessed, he writes: “Each one lost is everyone’s loss, you see; each one lost is a vital part of you and me”. That’s why need to remember publicly.

The second reason is that we simply cannot know who we are if we don’t remember where we have come from. It sounds obvious, but it isn’t easy to do. Our memories are selective and some memories do need to be left where they belong: in the past.

The story of Israel in the early chapters of the Bible is one in which public acts of remembering are integral. Prior to entering the Land of Promise the people are warned that they will too easily forget that once they had been migrants and slaves in a foreign land. Once they got their own land and built new lives they would prosper … and forget their own origins. Basically, they would then begin to treat other people as their slaves. So, the year was broken down into festivals that would compel the people to re-tell and re-enact their story, passing it on to their children and future generations. It would cost them the first and best ten percent of their harvest. And the edges of their fields would be left for homeless, hungry and sojourning people to find sustenance. That sounds like a twenty percent tax for starters.

Most religious communities shape the year similarly, celebrating festivals that shape our memory and remind us of what matters – especially that we are mortal, that we shall one day die, that a good society might be worth dying for. The loss of such festivals in secular society might be more costly than we realise.

The point is that we as a society need at least one day a year when we re-member – literally, put back together the parts (members) of our own story. We need to recall the cost that people have paid and continue to pay for preserving the freedoms we have. We need to recall with honesty and integrity those things which we should celebrate and those of which we should be ashamed – from which we might learn for the future.

That is where Remembrance Day fits in. Whether directly connected to the dead or bereaved, we come together in local communities to create space for remembering our common story. It stops the routine of life and creates silence in which we drop words for when words need to stop and silence reigns. We do it together, conscious of how fragile our lives are and how fragile our civilisation is.

It is said that we should know for what we would die. I think we should ask ourselves for what we, in the light of our mortality, will live for.

 

This is the script of this morning's Pause for Thought on BBC Radio 2's Chris Evans Show on the day Leonard Cohen died. In the studio were actors Rufus Sewell and Sarah Parish, musicians Sir Cliff Richard and Emeli Sandé:

Well, it's not been a boring week on the news front, has it? And it's not bad that it will end with us looking to remember the reality of human life: often fragile, conflicted and uncertain. [As Leonard Cohen put it: “Forget your perfect offering. There is a crack in everything – that's how the light gets in.”]

On Sunday I'll be standing in the rain – it usually rains – in Leeds as we stand in silence and bring to memory those who have lost their lives in conflict. No sentimentalism, no romanticising war, no escapism into a glorious past – just silent reflection in the face of enormous loss.

But, did you know that Sunday also has another designation? I have no idea who decides on these things, but apparently it is World Kindness Day. Really.

Now, I realise this might sound a bit out of place, given the lack of kindness that has characterised political debate and filled our headlines recently; but, don't mock it too quickly.

I reckon kindness is one of the most underrated virtues in today's world. It isn't bland or soft or feeble or weak. It isn't about namby-pambyism or avoidance of conflict. Kindness comes when, even where it isn't deserved, we dare to offer an opening to humanity and mercy, regardless of cost or reward. It is more than being nice and it can be very demanding in certain circumstances. If you want a different definition: kindness is what you usually don't see on social media when people you don't know have a big axe of aggression to grind.

Can you imagine what a kinder world would look like? Less suspicion and more openness? More generosity and less selfishness? Try it. It should come as no surprise that one New Testament writer included kindness among other hard-to-do virtues (he called them “fruits of the Spirit”) such as love, joy, peace, patience, generosity and faithfulness. None of them easy; all of them costly.

Maybe these fruits should form the pillars of the earth on which we build our lives. In the words of one of Cliff's old songs, they might also help us to travel light in a burdened world, and open space for hope to people who worry that it is all closing down on them.

Remember kindness.

 

It is infinitely amazing how instantly we all jump to judgement. Analyses of Donald Trump's win were pouring out even before it had been formally declared. So many words, so much opinion, so much assertion in the face of actual ignorance.

So, I decided not to write anything yesterday. I couldn't see the point of adding to the voices.

Today, having reflected on the Trump triumph, I simply offer the following pegs for my own thinking:

1. Like Brexit, the content of the campaign will probably bear little relation to the reality that will follow. Slogans might abound, but promises are almost always empty or cannot be delivered anyway. If Donald Trump does one tenth of what he promised he would do on Day One of his presidency, he is going to have a very busy day – not least setting up the Grand Jury to get Hillary “great public servant to whom we owe a great debt” Clinton into jail. We live in what is being called a “post-factual” world. What it really means is that we accept our politicians lying through their teeth to us during a campaign, knowing that this lying doesn't matter. That is the world we have chosen to accept.

2. Today is tomorrow's yesterday. Time will tell whether a Trump presidency is dangerous or not. It will certainly shift the parameters of what is possible and how international relationships are recalibrated. The truth is, we have no idea what will happen when he takes over from an intelligent, articulate, cultured, plitically experienced president who was thwarted throughout his presidency by a Congress determined to stop him doing anything.

3. We now enter a new and unpredictable world. We also do not know what impact this phenomenon will have on the French and German elections next year. An era of reactive populism across Europe will shift all the plates across the planet, but we don't know. We felt the same when Ronald Reagan took up the reins in the White House, but although his presidency brought elements of “worry”, the world survived; furthermore, the chemistry between him and Gorbachev provoked change that might not have been possible with other characters. (Of course, this led to Putin…)

So, it is too early to make judgements or even prophecies (although this won't stop people trying).

I am a Christian. I don't think Christians should ever be surprised by anything that happens. We get on with reality, whatever complexion that reality adopts. We are committed to the world, but fired by a vision of how that world might be different. So, even if the world goes mad, we will stay stuck in – trying to shape it, yes, but also engaging with it whether it looks good or bad.

We'll see…